Commvault und HPE bringen Datenmanagement unter einen Hut

Backup und Recovery auch aus der Cloud

Die beiden US-Hersteller Commvault und Hewlett Packard Enterprise haben eine Integration der Commvault-Software namens „Complete Backup & Recovery“ mit den Store-Once-Speichern von HPE bekanntgegeben, einschließlich „Store Once Catalyst“.

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Damit lässt sich nach Herstellerangaben der gesamte Lebenszyklus der Daten auf diesen Speichern verwalten, damit die IT-Chefs die Herausforderungen bei Datenschutz und Compliance trotz der wachsenden Datenmengen und der immer knapperen Personal-Ressourcen meistern können. Ein interessantes Detail: Commvault verfügt auch über einen Agenten, der Daten vom IBM-System Power i sichert.

Commvault, ein weltweit aktiver Anbieter von Backup-, Recovery- und Datenmanagementsystemen in hybriden IT-Umgebungen, verspricht mit der Integration der Store-Once-Speichersysteme geringere Speicherkosten, weniger Netzwerkbelastung, bessere „Datenmobilität“ und vereinfachte Datenverwaltung. Darüber hinaus könnten Backup-Daten nativ, zuverlässig und kostengünstig in die öffentliche, private oder hybride Cloud verschoben werden. Diese Funktion wird von dem Produkt „HPE Cloud Bank Storage“ bereitgestellt, das im November diesen Jahres verfügbar werden soll. Außerdem gibt es neue Hyperscale-Appliances auf Basis der Technologien beider Hersteller.

Clientseitige Deduplizierung

Die gemeinsame Lösung der beiden Hersteller unterstützt die clientseitige Deduplizierung (source-side) und schont damit die Netzwerk-Bandbreite, weil redundante Datenblöcke vor der Übertragung verkleinert werden können. Deduplizierung beschleunigt auch das automatische Verschieben von Backups auf günstigeren Speicher im Zuge des hierarchischen Speichermanagements deutlich. Und zuletzt auch das Erstellen sogenannter synthetischer Voll-Backups (Catalyst Clone) stark verkürzt.

„Durch unsere Partnerschaft liefern wir bewährte Lösungen, mit denen Kunden den Schutz ihrer Datenbestände verwalten können, unabhängig davon, wo sie sich befinden", sagte HPE-Manager Patrick Osborne. Man biete gemeinsam eine Datenmanagement- und Speicherplattform, „die die Bewegung, Verwaltung und Nutzung von Daten über On-premises- und Cloud-Umgebungen hinweg ermöglicht."

Store Once Catalyst kann laut Osborne über die Commvault-Benutzeroberfläche einfach und mit nur wenigen Klicks konfiguriert werden. Einmal aktiviert, verwalte Commvault alle Backups und Datentransfers für die Store-Once-Systeme. Je nach Integrationsgrad sind keine zusätzlichen Client-Konfigurationen erforderlich. Künftige Store-Once-Catalyst-Updates werden in den regelmäßigen Servicepacks von Commvault enthalten sein, ohne dass Kunden sich selbst darum kümmern müssen.

Bereits Ende Juni hatte Commvault, über seine Frankfurter Niederlassung auch in Deutschland aktiv, die Partnerschaft mit IBM erweitert. Das Ziel: Die IBM Business Resiliency Services sollen Kunden künftig die Möglichkeit bieten, Commvault-Software on-premises, auf Infrastrukturen in IBM-Rechenzentren sowie in der IBM Cloud einzusetzen. Schon lange verfügt Commvault auch über den „IBM i File System“-Agenten, der über einen Proxy-Client auch die Daten auf der Plattform IBM i sichern und wiederherstellen kann. Dieser Agent erlaubt nicht nur Voll-Backups für den Katastrophenfall, sondern bietet auch granulare Backup- und Recovery-Optionen, falls zum Beispiel eine Datei versehentlich gelöscht wurde. Außerdem bietet der Agent auch Funktionen für Deduplizierung, Job-Management und Reporting.

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