Ziel ist es, die ohnehin enge Zusammenarbeit in den nächsten vier Jahren weiter zu intensivieren, um z.B. das Informationssystem in eine einheitliche private Cloud-Plattform zu überführen, die Red Hat Openshift nutzt und mit IBM Z zusammenarbeitet. Neben dem Mainframe nutzen die Franzosen u.a. auch Power-Systeme mit den Betriebssystemen AIX, i und Linux.
Die neue private Cloud, die in den französischen Rechenzentren von Crédit Mutuel gehostet und vollständig von den Teams von Euro-Information betrieben wird, basiert auf einer Architektur, die die Anforderungen an Verfügbarkeit, Leistung und Sicherheit der Banker erfüllen soll. Dazu baut IBM vertragsgemäß ein Technologie- und Kompetenzzentrum in Straßburg auf, das sich speziell um Crédit Mutuel kümmert und sich mit den Themen KI, Daten, Cloud und Modernisierung der Infrastruktur befasst.
Auf diese Weise will Frantz Rublé, Präsident von Euro-Information, die Einführung neuer Angebote und Dienstleistungen für die 27 Millionen Kunden von Crédit Mutuel und der Tochterfirmen, zu denen auch die deutsche Targobank zählt, beschleunigen. Es sei ein Co-Creation-Ansatz geplant, zur gemeinsamen Nutzung von Wissen mit IBM Research (einschließlich Paris-Saclay). Schließlich dient ein „Akademie“-Ansatz zur Entwicklung und Erhaltung von Skills im Bereich der Mainframe-Technologien; außerdem wollen die Banker durch die Einbindung von Hochschulen junge Talente für sich gewinnen, insbesondere in Straßburg.
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