Temenos baut die Partnerschaft mit IBM aus

Banking in der Hybrid-Cloud

Der Software-Hersteller Temenos stellt sein Kernbankingsystem Transact jetzt auf Basis von Openshift auch in der IBM Cloud bereit; bisher wurden die Cloud-Plattformen Microsoft Azure, AWS und Google Cloud unterstützt. Damit erweitern die Schweizer ihre bereits im Jahr 2000 begründete Partnerschaft mit IBM.

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Die Cloud-native Banking-Plattform Transact, eine 2019 lancierte Weiterentwicklung der 2003 auf den Markt gebrachten Software-Suite T24, soll mit Technologien wie Explainable AI und Machine-Learning neue Funktionen z.B. zur Vermögensverwaltung und im Zahlungsverkehr bieten und gleichzeitig zur Senkung der Betriebskosten beitragen. T24 wurde 2005 erstmals auch auf dem AS/400-Nachfolger iSeries in Betrieb genommen und war später auch auf die seit 2012 als „Cloud in the box“ vermarkteten Pureflex-Systeme der IBM portiert worden.

Als Cloud-native, Cloud-agnostische Kernbanking-Lösung, die Funktionen für die Bereiche Privat- und Firmenkunden sowie Treasury, Vermögensverwaltung und Zahlungsverkehr bietet, ist laut Hersteller bei weltweit mehr als 1.000 Banken im Einsatz. „Die Integration in die IBM Cloud zeigt, dass unsere Cloud-agnostische Banking-Plattform es den Banken ermöglicht, eine Multi-Cloud-Strategie zu verfolgen und mit dem Cloud-Anbieter ihrer Wahl ein Höchstmaß an Aktiv/Aktiv-Resilienz zu erreichen“, sagte Temenos-Manager Philip Barnett.

Mit dem Einstieg in die IBM Cloud will Temenos die auch die Sicherheitsfunktionen dieses Herstellers nutzen, darunter die Technologie für „Confidential Computing“ und die „Keep Your Own Key“-Verschlüsselung. Diese Funktionen werden über die Hyper-Protect-Services der IBM bereitgestellt und sollen gewährleisten, dass Finanzinstitute die uneingeschränkte Kontrolle über ihre Daten behalten.

Darüber hinaus soll die Software auf die IBM Cloud for Financial Services übertragen werden, heißt es – damit Finanzdienstleister die Auflagen in Bezug auf Compliance, Sicherheit und Belastbarkeit zu erfüllen und gleichzeitig geschäftliche Veränderungen schneller umsetzen können. Speziell mit Blick auf Finanzdienstleister hat IBM Global Business Services (GBS) die neue Einheit „Temenos Services Practice“ ins Leben gerufen; sie stellt den Banken entsprechende Ressourcen für Einführung, Betrieb und Anpassung zur Verfügung.

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