Marco Schulten kam im März von Basware als neuer Geschäftsführer zu Opus Capita
Laut Studie ist die Komplexität eindeutig das größte Thema. Dies steht im Widerspruch zu einem der wichtigsten Argumente für E-Procurement: den Einkauf einfacher und effizienter zu gestalten. Aus diesem Grund gibt es ja auch zunehmende Nachfrage nach Digitalisierung und Automatisierung von durchgehenden B2B-Einkaufsprozessen. Die Studie zeigt, dass sich die Mehrheit der Organisationen tatsächlich aktiv auf den Weg gemacht haben, Verbesserungen in ihren Systemen und Prozessen zu implementieren.
„In Unternehmen lassen sich in einem ersten Schritt durch Automatisierung schnell Vorteile erzielen – auch ohne sofortige Ablösung der Bestandssysteme“, so Marco Schulten, Geschäftsführer bei Opus Capita (ehemals Itella). „Dann können Digitalisierungs-Lücken geschlossen werden – und nach und nach lassen sich dann immer längere Prozessketten bilden: Die Vorteile für Unternehmen steigen, wenn die Abteilungen Beschaffung und Finanzwesen gemeinsam erweiterte Purchase-to-Pay-Systeme etablieren. CFO, Treasurer und CPO werden zum Erreichen ihrer gemeinsamen Ziele wie Kontrolle, Compliance und Kostenreduzierung intern enger kooperieren und auch Lieferanten, Abnehmer und weitere Partner in das digitale Netzwerk integrieren.“
An der Umfrage beteiligten sich 120 Unternehmen aus verschiedenen europäischen Ländern, die interessanterweise E-Procurement meistens vor allem für die Beschaffung von professionellen Dienstleistungen und IT-Services nutzen, sowie für Facility-Management und Office-Services.