Datenintegrations-Middleware DMX-h trifft auf Cloudera Navigator

Big Data meets IBM i

Syncsort, ein seit der Akquisition von Vision Solutions im vergangenen Sommer zunehmend auch im Midrange-Markt aktive Mainframe-Softwarehaus, will durch eine Partnerschaft mit Cloudera eine plattformübergreifende Datenverwaltung in Unternehmen ermöglichen – und dabei möglichst alle Datenquellen inklusive IBM Power i einbeziehen.

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Dazu kombiniert Syncsort die eigene Datenintegrations-Middleware DMX-h mit dem Cloudera Navigator, einer nativen Datengovernance-Lösung auf Basis von Hadoop. Ziel der Kombination ist es, die Reichweite des „Navigators“ über den Hadoop-Cluster hinaus (u.a. auf db2 for i) zu erweitern, um einen Überblick über die Herkunft aller Daten, über die daran vorgenommenen Änderungen und über ihre weitere Verwendung zu erhalten.

Diese Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund der jüngsten „Big Data“-Studie von Syncsort. Demnach glauben über 90 Prozent der Anwender der Serverplattform IBM i, dass die Daten darauf in den „Data Lake“ des Unternehmens einbezogen werden sollten, weil der Verzicht auf diese über Jahre und Jahrzehnte gesammelten Daten die Ergebnisse der Datenanalysen des Unternehmens erheblich beeinträchtigen würde.

Cloudera ist ein US-Hersteller von Software im Umfeld von Apache Hadoop, dem freien Java-Framework für verteilt arbeitende Software, mit der sich große Datenmengen im Petabyte-Bereich auf Clustern verarbeiten lassen. Hadoop basiert auf dem Map-Reduce-Algorithmus, das zugehörige „Hadoop Distributed File System“ folgt dem Vorbild von Googles File-System GFS.

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