Sobald die Aktien verteilt werden, erhält jeder IBM-Aktionär demnach eine Kyndryl-Stammaktie für je fünf seiner Stammaktien, die er am 25. Oktober hielt, lautet die Information vom Dienstag. Die IBM-Aktionäre werden so über eine anteilige Ausschüttung insgesamt 80,1 Prozent der ausstehenden Kyndryl-Aktien erhalten. Die IBM plant, ihre 19,9 Prozent der Kyndryl-Stammaktien innerhalb von zwölf Monaten nach der Ausschüttung gegen eigene Schulden einzutauschen, heißt es in der Presseinformation.
Kyndryl, in den letzten Jahren schrumpfend und verlustgeplagt, soll an der New York Stock Exchange unter dem Tickersymbol „KD“ gehandelt werden. Das vor einem Jahr angekündigte Spin-Off wird sich auf Services für Entwicklung, Betrieb und Modernisierung von IT-Infrastrukturen konzentrieren und damit mit Unternehmen wie Accenture, Atos TCS, DXC Technology oder Infosys konkurrieren. Erst kürzlich wurde das zehnköpfige „Board of Directors“ vorgestellt, dem auch zwei Verwaltungsräte von Cisco und Juniper Networks sowie Janina Kugel angehören, die ehemalige Personalvorständin der Siemens AG.
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