Erste Produkte für Fibre Channel in Gen7-Technologie

Brocade prescht vor

Den neuen Standard in Bezug auf Geschwindigkeit und Latenz für Speichernetze setzen will die Broadcom-Tochter Brocade mit der Ankündigung der ersten Familie von Host-Bus-Adaptern in Fibre-Channel-Technologie der 7. Generation (Gen7). Sie unterstützen Datenraten von bis zu 64 Gigabit/s.

Emulex-HBAs der LPe35000-Serie

Emulex-HBAs der LPe35000-Serie von Brocade sind die ersten Produkte, die dem im November fertig gestellten FC-PI-7-Standard entsprechen

Die Emulex-HBAs der LPe35000-Serie sind die ersten Produkte, die dem im November fertig gestellten FC-PI-7-Standard entsprechen – u.a. mit dem gehärteten NVMe-über-Fibre-Channel-Protokoll (NVMe / FC) und automatischer Puffer Kreditrückerstattung. Dank einer Optimierung des Hardware- und Software-Stacks bietet der LPe35000 laut Hersteller jetzt eine Latenzzeit unter 10us, doppelt soviel Bandbreite wie Gen6 und über 5 Mio. IOPS, was die Anwendungsleistung verdoppeln und CPU-Last halbieren könne.

Die LPe35000-Serie ist aktuell in Single-Port-, Dual-Port- und Quad-Port-Modellen mit 32GFC-Optik erhältlich, die später auf Datenraten von bis zu 64 Gigabit/s (kurz 64GFC-Technologie) aufgerüstet werden können. Der Gen7-Fibre-Channel-Controller Emulex XE601 ist in 64GFC- und 32GFC-Konfigurationen verfügbar.

Als erster Serverhersteller hat Dell EMC die neuen HBAs in ausgewählte Power-Edge-Modelle eingebaut. Einzig verbliebener Brocade-Rivale bei FC-HBAs ist übrigens Qlogic (mittlerweile Teil des Marvell-Konzerns) mit seinen SANblades. IBM verbaut OEM-Produkte beider Hersteller in den Server- und Storage-Systemen.

Bildquelle: Brocade

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