Für große Migrationen wie bei Sonepar ist ausreichend Rechenpower die Voraussetzung.
Migrationen dieser Größe erfordern viel Rechenpower, sagt Mark Michaelis, Geschäftsführer von Sonepar Deutschland Information Services GmbH: „Hierfür konnten wir entsprechenden Speicher aus unserer eigenen Serverlandschaft bereitstellen und haben alles, was wir an Rechnerkapazitäten besitzen, für die Migration herangezogen.“
Als Umsetzungsstrategie wurde der Brownfield-Ansatz mit schrittweisem Vorgehen gewählt. Im ersten Projektschritt löste Sonepar im Mai 2018 die bisherige Oracle-Datenbank durch die Datenbank SAP Hana ab. Im Folgemonat wurden Debitoren und Kreditoren auf den „Geschäftspartner“ als neues Stammdatenobjekt umgestellt – als Voraussetzung für den Umstieg auf SAP S/4 Hana. Schließlich folgte im November 2018 die Transition auf die neue Finanzsoftware sowie die Belegmigration nach Hana. S/4 Hana wurde anschließend über eine ausgeprägte Schnittstellenlandschaft mit weiteren Anwendungen im Unternehmen verbunden.
„Eine Reihe von Jobs läuft mit der neuen, Hana-basierten Finanzbuchhaltung heute bereits wesentlich schneller“, zieht Mark Michaelis eine erste Bilanz nach der erfolgreichen Umstellung. „Trotzdem haben wir damit erst einmal nur die technische Ausgangsbasis geschaffen, um diese Technologie für uns optimal zu nutzen. Die Chancen und Möglichkeiten, die uns das S/4-Hana-System jetzt bietet, werden wir künftig konsequent nutzen."
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