Rohde & Schwarz Cybersecurity schützt sensible Produktionsdaten

Brücke zwischen IT & OT

Brücken bauen lautet die Devise bei Rohde & Schwarz Cybersecurity: Für umfassenden Schutz von sensiblen Produktionsdaten müssen „Operational Technology“ (OT) und klassische IT näher zusammenrücken.

Bildquelle: Rohde & Schwarz Cybersecurity

Sensible Produktionsdaten sind in Zeiten des „Industrial Internet of Things“ (IIoT) oft unzureichend separiert. Um einen ausreichenden Schutz zu garantieren, müssen Operational Technology (OT) und klassische IT zusammenrücken und bestehende Grenzen aufbrechen.

Wirksamer Schutz

Die Herausforderung: Die Systeme der OT können den Security-Aspekt in Produktionsprozessen nicht abdecken. Dies muss zwingend die IT übernehmen; die Kenntnisse von den Bedürfnissen und Umständen von OT sind jedoch meist lückenhaft. Ein wirksamer Schutz und das nachhaltige Vermeiden von Produktionsausfällen benötigen also Lösungen von Experten, die sowohl OT als auch IT kennen und zwischen ihnen vermitteln.

Hier will sich auch Rohde & Schwarz Cybersecurity einbringen – und präsentiert vom 24. bis 27 April auf der Hannover Messe in der Bitkom Innovation Area (Halle 6) ein dreistufiges Sicherheitskonzept für den Netzwerkschutz in der „Industrie 4.0“, das den Anforderungen beider Seiten gerecht wird.

Dreistufiges Sicherheitskonzept

Im ersten Schritt steht die Erfassung im Fokus: die IP-Probe des Net Sensors klassifiziert 2000 der am häufigsten genutzten Protokolle und Applikationen aus verschiedenen Geschäftsfeldern und allen geografischen Regionen. Der Net Sensor deckt bei der Klassifizierung bis Layer 7 und darüber ab und ermöglicht damit detaillierte Einblicke in den Datenverkehr sowie ein durchgängiges leistungsstarkes Reporting.

Im zweiten Schritt wird mit der Analyseplattform Net Reporter der Netzwerkverkehr und mögliche Anomalien analysiert. Gemeinsam bilden die beiden Produkte die Lösung Industrial Network Analytics und liefern in Echtzeit Informationen über den Zustand eines Netzwerkes. Probleme, die aus infizierten Maschinensteuerungen, Fehlkonfigurationen oder potenziellen Cyberangriffen resultieren, werden mit der Lösung frühzeitig erkannt.

In der dritten Stufe des Sicherheitskonzeptes lassen sich auf Basis der Analyse mit den Gateprotect Firewalls die notwendigen Schutzmaßnahmen einrichten und Angreifer schnell und sicher abwehren. Die Firewalls wurden speziell für komplexe industrielle Umgebungen mit hohem Schutzbedarf konzipiert und erfüllen die für Energieanlagen notwendige Norm IEC 61850-3.

So lassen sich laut Pressesprecherin Esther Ecke „komplette Security-Lösungen für Industrieunternehmen“ aufbauen – und zwar für IT und OT gleichermaßen. Denn durch die Produktkombinationen lassen sich laut Ecke die Sicherheitslücken zwischen IT und OT schließen, durch eine für beide Seiten eine zuverlässige Abwehrfunktion.

Bildquelle: Rohde & Schwarz Cybersecurity

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