BT-CEO Philip Jansen: „Durch die Kombination von Safe mit den proaktiven Sicherheitsservices von BT erhalten unsere Kunden einen verbesserten Überblick über ihre Bedrohungslage und können schnell Maßnahmen zur Stärkung ihrer Abwehr einleiten.“
Safe Security hilft Unternehmen und Behörden, Cyber-Risiken in Echtzeit einzuschätzen und zu minimieren, indem die Plattform Safe die Signale von Menschen, Prozessen und Technologien zusammenführt. Das wird immer wichtiger, denn Cyber-Kriminelle nehmen nicht nur Einzelpersonen, sondern auch Unternehmen und öffentliche Organisationen ins Visier. BT zitiert Branchenanalysen, die die Kosten der weltweiten Cyber-Kriminalität im Jahr 2020 über eine Billion Dollar veranschlagen. Angesichts der jüngsten Angriffe auf kritische Infrastrukturen wie Energie- oder Gesundheitsversorgung stehen Unternehmen und Regierungen unter großem Druck, objektiv zu ermitteln, wie gut sie gegen die neuesten Formen von Cyber-Attacken geschützt sind.
Die Investition in Safe Security ermöglicht es BT, die Safe-Plattform mit den eigenen Managed-Security-Services zu kombinieren. Damit können Kunden in einer Echtzeit-Analyse sehen, wie sicher sie in einer sich schnell verändernden Cyber-Bedrohungslandschaft sind. Eine Besonderheit von Safe ist, dass sich auch die finanziellen Risiken von Kunden berechnen lassen und Maßnahmen vorschlagen werden, um diese zu begrenzen und Lücken in der Gefahrenabwehr zu schließen. Immerhin schützt BT sich und seine Kunden heute schon vor durchschnittlich 6.500 Cyber-Angriffen pro Tag.
Mit der ersten größeren Investition in ein Cybersicherheits-Unternehmen seit 2006 ist BT nun der wichtigste Investor in der jüngsten Finanzierungsrunde von Safe Security. „Cyber-Security steht heute ganz oben auf der Agenda von Unternehmen und Regierungen“, sagt Philip Jansen, Chief Executive Officer von BT. „Durch die Kombination von Safe mit den proaktiven Sicherheitsservices von BT erhalten unsere Kunden einen verbesserten Überblick über ihre Bedrohungslage und können schnell spezifische Maßnahmen zur Stärkung ihrer Abwehr einleiten. BT ist bereits einer der weltweit führenden Anbieter in einem stark fragmentierten Sicherheitsmarkt, und die Investition in Safe Security ist ein klares Zeichen für unsere Ambitionen, weiter zu wachsen.“
Saket Modi, Mitbegründer und CEO von Safe Security, will die Investition und strategische Partnerschaft mit BT dafür nutzen, „die Safe-Scores zum Industriestandard für die Messung und Minderung von Cyber-Risiken zu machen. Indem wir die globale Reichweite und die Fähigkeiten von BT mit der Fähigkeit von Safe verbinden, Echtzeit-Transparenz über die Cyber-Risikolage zu liefern, werden wir die Art und Weise, wie Cyber-Sicherheit weltweit gemessen und gemanagt wird, grundlegend verändern.“ Durch die Investition erhält BT die exklusiven Rechte für die Nutzung und den Verkauf von Safe an Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in Großbritannien – und wird die Plattform in sein globales Portfolio einbinden. Gleichzeitig wird BT zum empfohlenen globalen Partner für die Verbesserung des Safe-Scores seiner Kunden. BT wird auch bei der Entwicklung zukünftiger Produkte mit Safe Security zusammenarbeiten.
Safe Security mit Hauptsitz in Palo Alto (Kalifornien) ist ein Pionier im Bereich der „Cybersicherheit & Digital Business Risk Quantification“ (CRQ) und hilft Organisationen, das unternehmensweite Cyber-Risiko in Echtzeit zu messen und zu mindern. Dazu nutzt es seine Machine-Learning-fähige Plattform Safe, die automatisiert Signale über Menschen, Prozesse und Technologien aggregiert (sowohl für Erst- als auch für Drittanbieter), um die Wahrscheinlichkeit von Sicherheitsverletzungen – den „Safe Score“ – und das finanzielle Risiko einer Organisation dynamisch vorherzusagen. Das Safe-Scoring-Modell ist eine gemeinsame Forschungsarbeit am MIT; es bezieht die Daten von Cyber-Sicherheitssensoren und externe Bedrohungsdaten in den Geschäftskontext ein und führt diese in einem Bayes'schen Netz einer „Supervised Machine Learning Scoring Engine“ zusammen. Diese Scores werden sowohl auf Makro- als auch auf Mikroebene berechnet, auch gezielt für bestimmte Geschäftsbereiche oder für besonders wertvolle Daten. Die Safe-Scores ermöglichen es dem Unternehmen, eine gemeinsame Sprache für alle Teams zu sprechen – vom Vorstand bis hin zum Analysten. So können sie sich an einer konsistenten Risikomessung orientieren und Investitionen in die Cybersicherheit und den Abschluss einer Cyberversicherung für das Unternehmen rechtfertigen.
Bildquelle: BT