Shopping 2020 – der Handel von morgen

Cancom demonstriert im „weShop" den „Point of Sale“ der Zukunft

Der stationäre Handel steht – bedingt durch den Einfluss des E-Commerce – vor großen Veränderungen. Neue innenarchitektonische und technische Möglichkeiten bieten die Chancen, die Kundenbeziehung auf eine komplett neue Ebene zu heben – stationär wie virtuell. Dabei werden z.B. die Integration von Onlinemedien und moderner IT, szenische Warenflächen sowie die Schaffung von Erlebniswelten am Point of Sale (PoS) diskutiert.

Modernste Technik für das Ladengeschäft eröffnet stationären Händlern völlig neue Möglichkeiten

Im neuen Münchener „weShop“ hat das Systemhaus Cancom seit Oktober einen solchen „Point of Sale“ der Zukunft aufgebaut – zum Anfassen. Im „intelligenten Verkaufsraum“ wird gezeigt, wie die reale und virtuelle Welt innovativ miteinander verbunden werden – und welche Entwicklungsmöglichkeiten der stationäre Handel hat. Die Demo ist das Ergebnis einer Kooperation mit der Marketingagentur Serviceplan und dem Ladenbauspezialisten Vitrashop. Als Technologiepartner waren u.a. Cisco, Apple und NEC beteiligt. Im nächsten Jahr soll es auch am Vitra-Standort in Weil am Rhein einen solchen weShop geben.
Auf einer Fläche von knapp 50 m2 ist dort zu sehen, mit welchen Finessen sich Online- und Offline-Handel vernetzen lassen –  durch Ladenbau, Licht und digitalen Einkaufskomfort am PoS. Endkunden werden beispielsweise über eine App der Cancom-Tochter Glanzkinder über die Verfügbarkeit von Produkten, die nächstgelegene Filiale oder über den Stand von Produktreservierungen informiert.

Per App auch unterwegs den Produktberater kontakten


„Eine Weltneuheit bietet dabei die in die App integrierte Voice-and-Video-Collaboration-Technologie, die es dem Kunden ermöglicht, sich von unterwegs mit nur einem Klick mit einem echten Produktberater zu verbinden und personalisiert beraten zu lassen“, erklärt Werner Schwarz, Director Solution Sales bei Cancom. Dabei handelt es sich um eine der ersten Inhouse-App-Shopping-Lösungen weltweit – als ein Szenario, in dem der Kunde vor Ort im Laden seine eigene App für die Kommunikation mit dem Shop bzw. mit einem persönlichen Berater bereitgestellt bekommt.

Den Kunden an seinem Smartphone erkennen

Im stationären Shop kommt dann die Beacon-Technologie zum Einsatz, die auf Bluetooth basiert. Beacons sind Tools für personalisiertes Marketing am PoS: Über die Minisender werden Besucher beim Betreten des Geschäftes begrüßt, bekommen interessenspezifische Werbung auf großflächigen „Digital Signage“-Displays angezeigt oder diese auf ihr Smartphone geschickt. Dieselbe Technik ermöglicht die Indoornavigation, die Kombination mit einer digitalen Kundenkarte für Bonusaktionen oder automatisierte Individualrabatte.  

Weitere Highlights im weShop sind die intelligente Umkleidekabine mit einer auf RFID basierenden, virtuellen Stilberatung und Inszenierung im Wandspiegel sowie der interaktive Beratungs-tisch mit integriertem Touch-Display. Die WLAN-Infrastruktur des weShops bietet den Kunden nicht nur Gratis-WLAN, sondern lie-fert dem Händler nützliche Informationen.

Die Analyse der WLAN-Signale mobiler Endgeräte erlaubt Auswertungen über Kundenbewegungen (auch in der Nähe des Geschäfts) – sogar ohne dass sich Kunden direkt mit dem WLAN verbinden. Somit lässt sich feststellen, wie viele Passanten entlanggehen, vor dem Geschäft stehen bleiben und/oder den Laden betreten. Die Analyse zeigt, wie lange und wo genau sich der Kunde aufhält. Das liefert neue Erkenntnisse, z.B. über die Wirksamkeit von Werbeaktionen und Schaufensterauslagen.


www.cancom.de

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