Edgar Reiter löst als CEO Peter Werzer ab

Chefwechsel bei Axians ICT Austria

Edgar Reiter (50) wurde mit Jahresbeginn 2020 zum Geschäftsführer von Axians ICT Austria bestellt. Der Volkswirt löst Peter Werzer ab, der sein Unternehmen, das IBM-Systemgeschäft von Pericom, im Jahr 2010 an die Linzer Tochter des Energiekonzerns Vinci verkauft hatte und seit Anfang 2016 Alleingeschäftsführer der Axians ICT Austria GmbH war. Werzer, der auch noch Geschäftsführer der Tochter Roha ist, verabschiedet sich in den Ruhestand, wird dem neuen CEO in den nächsten Monaten aber noch für eine optimale Übergabe zur Seite stehen.

  • Der bisherige CEO Peter Werzer verabschiedet sich in den Ruhestand.

  • Kehrte zu seinem früheren Arbeitgeber zurück: Der neue CEO Edgar Reiter.

Reiter war bereits von Januar 2010 bis zu Werzers Amtsantritt 2016 als „Managing Director“ Mitglied der Geschäftsleitung der Axians ICT Austria GmbH; er kam zu Jahresbeginn von der SAP-Beratung scc EDV-Beratung zurück zu seinem früheren Arbeitgeber. Zuletzt war er seit Anfang 2019 Geschäftsführer des damals neu gegründeten Joint-Ventures Itelligence-scc Austria GmbH, das seinem Hauptsitz in Wien hat.

„Die Digitalisierung ist eine Reise mit unbekanntem Ziel. Mit zukunftsorientierten, hoch flexiblen Leistungen werden wir unsere Kunden unterstützen, ihre Business Challenges auch künftig zu bewältigen“, verspricht Edgar Reiter, wobei das Portfolio von Cloud-Services über SAP bis hin zu digitalen Assistenten reiche. „Wir haben eine Leistungsbreite wie kaum ein anderer Anbieter in Österreich und profitieren klar vom Background unseres Eigentümers, des europäischen Vinci-Konzerns.“

Der IBM-Partner Axians ICT Austria beschäftigt mehr als 400 Menschen an sechs Geschäftsstellen in Österreich und drei Auslandsniederlassungen (in Deutschland und Frankreich). Das Portfolio des langjährigen IBM-Partners reicht von Infrastrukturlösungen mit Komponenten von führenden Herstellern (neben IBM auch Cisco, Lenovo, Microsoft, SAP, Vmware und vielen andere) bis zu Anwendungs-Know-how und -Lösungen in den Bereichen SAP, Logistik und Retail. Cloud-Services in sicheren, österreichischen Data Centern ermöglichen alternative Bezugsmodelle und die Auslagerung von IT-Agenden. Mit der eigenen Private Cloud am Standort Wien verspricht der Outsourcing-Pionier Datensicherheit nach DSGVO-Standards.

Im Jahr 2018 übernahm der IBM-Partner dann mit Wallak und Roha auch noch zwei ausgewiesene Experten für IBM i. „Mit dieser Akquisition verstärken wir unser Angebot als digitaler Komplett­anbieter für Enterprise-IT. Wir vertiefen gerade im Midrange-Segment unsere Lösungen, wo wir bereits bisher über eine Expertise wie kaum ein anderer Anbieter verfügen. Unsere auf hohe Autonomie ausgerichtete Unternehmenskultur garantiert dabei, dass das Unternehmen in bewährter Weise weitergeführt wird“, erläuterte Werzer seinerzeit die Strategie.

Der digitalen Transformation gewidmet ist das jüngste Geschäftsfeld: AI und Advanced Analytics. Mit Hilfe von IBM Watson und unterschiedlichen Open-Source-Plattformen werden Financial-Chatbots, Predictive-Maintenance und weitere fortschrittliche Lösungen realisiert. „25 Jahre nach unserer Gründung ist die IT nun quer durch alle Branchen ein Enabler des Geschäftserfolgs und damit so geschäftskritisch wie nie zuvor. Sie ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und durch mobile Endgeräte sind Informationen heute ständig verfügbar. Auch morgen wollen wir uns den zentralen Herausforderungen stellen, wir werden auch künftig Business-Plattformen realisieren, die übliche Grenzen hinter sich lassen“, erklärte der scheidende CEO Peter Werzer anläßlich der 25-Jahr-Feierlichkeiten im letzten Oktober.

Bildquelle: Axians ICT Austria

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