Möbelhaus Segmüller nicht mehr unter Zugzwang

Client-Infrastruktur „homogenisiert“

Das Familienunternehmen Segmüller, das seine Mitarbeiter in acht Möbelhäusern schon länger mit einer „Virtuellen Desktop Infrastruktur“ (VDI) und IBM-i-Power im Backend unterstützt, hat in den letzten beiden Jahren nicht nur die Infrastruktur um 700 Thin-Clients des Bremer Herstellers Igel erweitert, sondern auch bereits vorhandene Clients mit dem „Universal Desktop Converter“ (UDC) auf das Igel-Betriebssystem umgestellt.

Mit VDI auf dem Weg zu „Desktop-as-a-Service“ mit „Pay-as-you-go“-Abonnements und nutzungsbasierter Lizenzierung.

Segmüller beschäftigt rund 4.500 Menschen in acht Einrichtungshäusern, fünf Logistikzentren und der eigenen Polstermöbelproduktion. 2016 ging es um die Anschaffung von 700 Thin-Clients für den neuen Standort Pulheim. In kurzer Zeit wurden dann außerdem weitere 1.300 Geräte von anderen Herstellern mittels UDC mit dem Igel OS versehen. Außerdem nutzt Segmüller auch einige UD Pockets, um Endgeräte temporär ohne Eingriff in das Originalsystem mit diesem Betriebssystem zu betreiben. Die gesamte Verwaltung der virtualisierten Arbeitsplätze erfolgt seit 2017 zentral über die „Universal Management Suite“ (UMS) der Bremer.

„Wir standen unter Zugzwang“, sagt Segmüllers IT-Experte Gerald Büchler. „Zuvor hatten wir unterschiedliche Betriebssysteme im Einsatz und gleich eine ganze Handvoll Verwaltungstools – das war für uns nicht mehr zu stemmen.“ Mit UMS habe man die Prozesse vereinfachen können, so Büchler weiter. „Wir haben jetzt 150 Profile in der UMS, die wir je nach Einsatzzweck des Endgerätes per Knopfdruck ausrollen können. Die Prozesse sind extrem schlank, trotzdem haben wir granulare Kontrolle über alle Devices.“

Besonders erwähnenswert war dabei laut Büchler die Unterstützung von älteren Geräten, denn einige der konvertierten Thin-Clients wären eigentlich schon am Ende ihres Lebenszyklus, seien aber durch das neue OS quasi „reanimiert“ werden. Das habe nicht nur Kosten gespart, sondern sei auch aus Umweltaspekten hervorzuheben.

Bildquelle: Thinkstock

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