Skaleneffekte des Azure-Hosting und Betriebs- und Supportkostenvorteile nutzen

Cloud pusht den Docuware-Umsatz

Docuware, ein weltweit aktiver Anbieter von Archivsoftware aus Germering bei München, gab gestern die Geschäftszahlen für 2017 bekannt. Demnach wuchs der Umsatz währungsbereinigt um 20 Prozent auf knapp 44 Mio. Euro. Die Ebitda-Marge betrug zwölf Prozent bzw. das Ebitda 5,4 Mio. Euro.

Docuware-Geschäftsführer Jürgen Biffar

Docuware-Geschäftsführer Jürgen Biffar will die „überzeugenden Skaleneffekte der Azure-Hosting-Plattform" nutzen

Im vergangenen Jahr konnte Docuware – wie bereits kurz anläßlich der Beförderung von Vertriebschef Max Ertl gemeldet – das Wachstum beschleunigen und die Profitabilität des Unternehmens verbessern. Dank einer Steigerungsrate von 18,4 Prozent überstieg der Gruppenumsatz mit 43,99 Mio. Euro erstmals die Marke von 40 Mio. Euro. Allein die Cloud-Umsätze wuchsen um 139 Prozent auf 4,1 Mio. Euro, der Umsatz mit Neu- und Erweiterungslizenzen nahm um 17 Prozent zu. Der Cashflow aus dem laufenden Geschäftsbetrieb betrug 10,8 Mio. Euro, die Liquidität des Unternehmens erhöhte sich auf knapp 30 Mio. Euro.

Weltweit wurden 2017 laut Geschäftsführer Jürgen Biffar 1.783 neue Kunden gewonnen – ein Plus von 44 Prozent. Im Einklang mit der Cloud-First-Strategie wählten mehr als 45 Prozent der Neukunden Docuware Cloud – die Steigerungsrate gegenüber dem Vorjahr liegt bei 29 Prozent. 96 Prozent der Cloud-Verträge wurden verlängert.Das Gesamtauftragsvolumen (Lizenzen und Wartungsverträge im ersten Jahr sowie Cloud-Aufträge) legte um 35 Prozent zu.

America first

Mit einem Umsatz von 21,11 Mio. Euro und einem Anteil von 48 Prozent ist der amerikanische Kontinent weiterhin der größte Markt. Als zweitstärkster Markt wies Deutschland einen Umsatzanteil von 32,1 Prozent aus und konnte ein Wachstum von 27,3 Prozent verzeichnen. Die französische Vertriebstochter steigerte ihren Umsatz um 55 Prozent, die UK-Tochter um 29,5 Prozent, bewertet in britischen Pfund sogar um 38,9 Prozent.

Docuware Cloud verfügt laut Biffar über den vollständigen Funktionsumfang eines On-Premises-Systems – und werde weltweit von Unternehmen jeglicher Größe und Branche eingesetzt. Biffar will dank der „richtigen Funktionalität zu einem attraktiven Preis bei minimalem Implementierungsaufwand“ angemessen auf die weitere Marktdynamik reagieren sowie die „überzeugenden Skaleneffekte der Azure-Hosting-Plattform und die relativ niedrigen Betriebs- und Supportkosten der Cloud“ nutzen.

Bildquelle: Docuware

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