Task Force IT-Consulting setzt auf Kooperation und Integration

CMOne wächst mit seinen Aufgaben

Andreas Strietholt, Chef der Dortmunder Task Force IT-Consulting GmbH, blickt im Coronajahr 2020 stolz auf die Entwicklung des eigenen Produktes CMOne zurück. Gerade in schwierigen Zeiten mit der Verteilung der Mitarbeiter im Homeoffice sei es gut, so ein Produkt zur Organisation des Entwicklungsprozesses im Einsatz zu haben.

  • Andreas Strietholt, Task Force IT-Consulting

    Andreas Strietholt, Geschäftsführer der Dortmunder Task Force IT-Consulting GmbH

„Unsere Kunden sind sehr vielfältig ausgeprägt, mit Entwicklerteams in der Größenordnung von zwei bis mehr als 50 Mitarbeitern“, sagt Strietholt. Das zeige, dass nicht ausschließlich die Anzahl von Entwicklern den Einsatz eines modernen Change-Managementsystems rechtfertigt. „Die meisten Anfragen zu CMOne kommen derzeit aufgrund des akuten Problems mit dem Generationswechsel, für das von uns ein passendes und zukunftsweisendes Lösungskonzept erwartet wird.“

Genau hier will Strietholt mit einem komponentenreichen Modernisierungskonzept weiterhelfen. Die Basis bildet CMOne, um Entwicklungsprozesse sicher zu steuern und auch zu optimieren. Das Change-Managementsystem sei dank des RDi-Plugin intuitiv zu bedienen und überzeuge im Vergleich zu anderen Produkten durch seine „Usability“ und die einfache und sehr gute Integration mit weiteren Dev-Ops-Komponenten.

Vorgeschaltetes Ticket- und Trackingsystem

Das fängt mit einem vorgeschalteten Ticket- und Trackingsystem wie Jira von Atlassian an, das über ein bidirektionales Interface Aufgaben und Statusdaten mit CMOne austauscht. Die eigentliche Aufgabe wird dann durch den Entwickler auf dem CMOne-Arbeitsblatt erledigt, beginnend mit der Analyse der abhängigen Objekten, die CMOne intern liefert.

Oftmals sind weitere Tiefenanalysen für den Entwickler sehr hilfreich. Hier unterstützt dann das Analyse- und Dokumentations-Tool X-Analysis von Fresche mit einer graphischen Punkt-zu-Punkt-Navigation. In der CMOne Version 5.1.27 wurde darüber hinaus noch ein Interface zu eXplain aus dem Hause PKS eingerichtet, weil dessen Anwender oft auch CMOne als Integrations-Tool nutzen.

Nach der Analysephase folgt die zentral gesteuerte Entwicklung, bei der CMOne per Knopfdruck die Rekompilierung abhängiger Objekte übernimmt – und natürlich auch für die richtige Reihenfolge der Kompilierung verschachtelter Serviceprogramme sorgt. Ergebnis ist eine sofort lauffähige Testumgebung, in der die Anpassungen und Erweiterungen dann gründlich geprüft werden können.

Rollout auf den Produktionssystemen

Bevor es nach erfolgreichem Abschluss dieser Tests durch die Programmierer vollautomatisch in den Rollout auf den Produktionssystemen geht, nutzen die meisten Kunden eine sogenannte UAT-Umgebung für den „User Acceptance Test“. Dabei können auch Endanwender die Modifikationen ausgiebig testen.

Außerdem sind mit CMOne auch sogenannte „Code Coverage“- und Unit-Tests mit dem Open-Source-Tool RPG4Unit möglich. Auf der letzten digitalen Common-Veranstaltung im November wurde dies in einem Vortrag genau beschrieben.

Schließlich folgt der Rollout in die Produktionsumgebung, der bei großen Tabellen mit mehreren Millionen von Datensätzen manchmal sehr zeitaufwendig werden kann. Dann reicht ein Wochenende für die Installation nicht mehr aus. Dann empfiehlt Strietholt „eine sehr elegante Lösung über das Interface zur Rapid Fire“. Damit können die Tabellen ohne Sperren in einer sogenannten Schattenbibliothek inklusive aller Indizes aufgebaut werden, so dass die Anwender während der Installation ohne Einschränkungen weiterarbeiten können.

Beim Logistikkonzern Kühne+Nagel in Hamburg hat Rapid Fire für diesen Prozess vier Tage benötigt, um dann, nach 100%er Synchronität, die fertigen Objekte per Formlauf zu verschieben. Die Ausfallzeit konnte also von vier Tagen auf ein paar Minuten verkürzt werden.

Die vielen CMOne-Schnittstellen stehen dem Entwickler in Form klar definierter Exit-Points für individuelle Anpassungen zur Verfügung. „Die Entwicklung neuer Features geht ständig weiter“, sagt Strietholt. Für 2021 sei bereits eine Integration von Git geplant. Denn auch wenn Git quasi eine Vorstufe zu CMOne bilde, mache die Integration in CMOne zum Beispiel für Anwendungen aus dem IFS durchaus Sinn. „Gerade für die jungen Entwickler, die mit Node.js oder Profound.js arbeiten, ist das sehr hilfreich“, betont Andreas Strietholt.

Neu ist auch eine Partnerschaft mit der Specific-Group Germany, die ein kompetentes Team für die Realisierung von Kundenprojekten bereitstellt und gemeinsam mit Task Force IT ausgereifte Modernisierungs-Tools integriert. Weitere Neuerung ist die zum Jahresbeginn 2021 geplante Gründung der Tochterfirma Task Force IT-Solutions GmbH, die dann speziell die Oberflächenmodernisierung auf Basis von Profound-UI und Profound.js bzw. Node.js adressieren wird.

Bildquelle: Getty Images

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