Migrationspfad zu Compass Enterprise Backup mit VTL-Funktion

Cobalt Iron legt Augenmerk auf IBM i

Cobalt Iron, ein US-Anbieter von SaaS-basiertem Backup bis in Petabyte-Dimensionen, kündigte jetzt die „Modernisierung der Datensicherung mit einer Lösung für VTL und Unternehmensdaten“ an. Dazu gibt es auch ein Rabattprogramm für Kunden mit dem Storage-System Protectier, dessen Support IBM im November beendet, aber auch für alle Nutzer von IBM i oder von Data-Domain-Systemen (Dell EMC) sowie für alle anderen Unternehmen, die bandbasierte Backup- oder proprietäre VTL-Appliances verwenden.

  • Martin Bichler leitet bei Cobalt Iron den Partnervertrieb in Europa.

IBM mustert ihre Backup-Suite Protectier aus. Davon versprechen sich die einschlägigen Backup-Experten gute Geschäfte – nicht nur Cobalt Iron, sondern wie bereits gemeldet auch Falconstor. Anders als die Texaner gewährt Cobalt Iron den Kunden bei der Migration einer VTL-Umgebung zu seiner SaaS-Suite Compass nun einen Rabatt von 20 Prozent für sechs Monate des Backup-Services.

„Das Angebot richtet sich aber nicht an kleine Mittelständler, sondern an Enterprise-Kunden“, erklärt Martin Bichler, bei Cobalt Iron verantwortlich für den Partnervertrieb in der Münchener Europa-Zentrale des Herstellers; für kleinere Installationen sei Compass in der Regel zu kostspielig; die Lösung werde ab etwa 50 Terabyte zu sicherndes Datenvolumen interessant – „je komplexer, desto interessanter“. Wenn drei oder vier verschiedene Backup-Tools genutzt werden, könne die SaaS-Backup-Plattform „erhebliche Einsparungen“ bringen.

Das Rabatt-Programm eigne sich besonders für Protectier-Kunden, „für die die Uhr bei der Suche nach einer Ersatz-Backup-Lösung tickt", sagt Andy Hurt, Marketing- Chef bei Cobalt Iron. Weil die Daten sowohl von physischen als auch von virtuellen Systemen (die oft in Silos untergebracht und daher schwer zentral zu verwalten sind) einzig und allein durch Compass einheitliche gesichert werden, ist eine umfassende Strategie für den Einsatz Magnetband möglich – und das sowohl für ältere als auch für moderne Backup-Installationen.

Compass bietet sowohl Protectier- als auch für IBM-i-Kunden eine performante VTL-Option zur Vereinheitlichung der Datensicherung. Dabei ist es auch möglich, eine zweite Sicherungskopie auf Cloud-Storage zu verschieben. Außerdem wird laut Hurt auch die cloud-übergreifende Replikation unterstützt, der gesamte IT-Betrieb durch den Einbezug aller Backup- und Disaster-Recovery-Aktivitäten vereinheitlicht, Komplexität beseitigt und der Durchsatz bei Datensicherung und Recovery verbessert. Für IBM-Anwender lässt sich Compass nahtlos in bestehende Arbeitsabläufe integrieren und behält die vertrauten IBM-i-Backup-Funktionen bei, etwa BRMS oder den SAV-Befehl.

Durch die Migration zu Compass mit VTL-Option können aber auch Data-Domain-Kunden ihre Speicherkosten senken, verspricht Andy Hurt – und zwar um bis zu 60 Prozent. Compass biete zudem Integrationen mit wichtigen Datenbanken wie z.B. Oracle, MS SQL, SAP Hana oder db2 – und sei dafür die Backup-Suite mit der besten Skalierbarkeit und Performance; die Zusammenführung der Datenbank-Backups mit allem anderen Backup-Prozessen erlaube ein allgemein Reporting für alle Backup-Daten.

Für Unternehmen, in denen Bandarchitekturen weiter relevant bleiben, bietet Compass eine Option, die Ineffizienz beim Backup-Storage um mehr als 40 Prozent zu reduzieren. Backup- und Recovery-Vorgänge sind deutlich schneller – und der Daten-Footprint wird durch Deduplizierung kleiner. Last not least sinken die Betriebskosten, durch den Wegfall aller physischen Bandverwaltungs- und Replikationsprozesse und durch die Zusammenführung aller VTL-Prozesse mit dem Backup-Management der Unternehmensdaten.

Bildquelle: Cobalt Iron, Thinkstock/iStock

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