Für die mehr als 900 Kunden von Comarch Financials DKS soll bis zum Jahresende die „User Experience“ (UX) verbessert werden. Dies beginnt bei intuitiver Bedienbarkeit, wahlweise per Windows-Client oder mittels Browser auf beliebigen Plattformen und Geräten, und umfasst auch funktionale Verbesserungen und Erweiterungen zur Vereinfachung der täglichen Arbeit und zur Unterstützung der Digitalisierung.
„AEX wird er mit dem neuen Interface abgelöst, doch die Kunden können den alten Windows-Client noch weiter benutzen“, erklärte Klaus Lechner, Pressesprecher der Münchener Comarch Software und Beratung AG auf Anfrage von DV-Dialog. Ziel sei es, mit dem kostenpflichtigen Zusatzprodukt die Vorteile der bewährten RPG-Programmierung im Backend mit denen der modernen .Net-Entwicklung in den Bereichen Frontend, Integration, Digitalisierung und Prozessoptimierung. Für Mirjana Höllerer, Leiterin der Wiener Geschäftsstelle, ist wichtig, dass die RPG-Sourcen von der Modernisierung nicht berührt werden. Sie können weiterentwickelt und sogar weiterhin als Greenscreen-Emulation genutzt werden. Die Entwicklung soll bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein.
Die Software-Familie Comarch Financials ist in vielen Firmen im deutschsprachigen Raum im Einsatz und tausendfach bewährt. Sie basiert auf jahrzehntelangem Wissen dank Erfahrungen mit über 1.000 Installationen. Ein Mitglied dieser Produktfamilie ist die AS/400-Suite Comarch Financials DKS, die ursprünglich von IBM stammt, dann von SoftM erworben wurde. Mit der Übernahme dieses Münchener Softwarehauses durch Comarch im November 2008 gelangte DKS dann in den Besitz des polnischen Softwarekonzerns, der mit über 6.500 Beschäftigten in 34 Ländern aktiv ist und 2020 mehr als 339 Mio. Euro Umsatz erzielte.
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