Weiteres Wachstum im Bereich DMS/Archivierung erwartet

Command legt leicht beim Umsatz zu

Wie im Vorjahr meldet das im AS/400-Markt verwurzelte Ettlinger Softwarehaus Command Wachstum – um 1,5 Prozent auf 32,2 Mio. Euro Umsatz. Für das laufende Geschäftsjahr 2012/13 ist ein ähnliches Wachstum geplant.

Command-Vorstand Gerhard Kunkel rechnet auch im neuen Geschäftsjahr wieder mit Wachstum

Im letzten Geschäftsjahr 2011/2012 (Ende 30. April) konnte die Firmengruppe Command, die aus den Töchtern Cormeta, Cortility und Oxaion sowie dem Geschäftsbereich Dokumentenmanagement/Archivierung (DMS) besteht, den Umsatz leicht von 31,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf 32,2 Mio. Euro steigern. Parallel wurde die Belegschaft ausgebaut, von 246 auf aktuell 260 Mitarbeiter. Im Vorjahr konnte Command beim Umsatz 12 Prozent zulegen.

Knapp die Hälfte des Umsatzes steuert mit 15,5 Mio. Euro die SAP-Tocher Cormeta bei. Durch die Ausgründung des ehemaligen Geschäftsbereiches IS-U in das Schwesterunternehmen Cortility im September 2011 fiel er niedriger aus als im Vorjahr (18,3 Mio. Euro). „Auch im zurückliegenden Geschäftsjahr haben wir wieder ordentlich zugelegt. Nimmt man den durch den Wegfall des Geschäftsbereichs bereinigten Umsatz, liegt der Zuwachs bei fast 2 Mio. Euro“, freut sich Cormeta-Vorstand Holger Behrens dennoch. Zur Zeit sind bei dem Ettlinger IT-Dienstleister rund 90 Mitarbeiter beschäftigt.

Auch Cortility hat die Bilanz für das erste Geschäftsjahr vorlegt, mit einem Umsatz von 4,6 Mio. Euro. „Damit liegen wir voll im Plan“, so das Fazit des Prokuristen Klaus Nitschke zur Ausgründung aus Cormeta. Die rund 30 Mitarbeiter hätten bereits Neukunden gewinnen können.

Bedeckt hält sich noch die ERP-Tochter Oxaion. Dank der Übernahme der Lüdenscheider DTM Datentechnik GmbH gibt es zwar eine neue Umsatzquelle, mit der Neuentwicklung der Automotive-Lösung steigen aber auch die Entwicklungsaufwände. Außerdem werden bei der Integration der 40 Mitarbeiter starken DTM ins Unternehmen Kräfte gebunden.

All das deutet darauf hin, das Oxaion die Planung des vergangenen Jahres nicht umsetzen konnte. Im vergangenen Sommer blickte Oxaion-Vorstand Uwe Kutschenreiter noch optimistisch in das Geschäftsjahr 2011/2012: „Die positive Entwicklung wird sich fortsetzen.“ Damals hatte er gerade einen Umsatzanstieg um 16 Prozent auf 12 Mio. Euro vermelden können. Diese Marke wurde jetzt mit Sicherheit nicht erreicht. Das ist klar, summiert man die Umsätze der beiden anderen Töchter und den des DMS-Bereiches, der in der Vergangenheit immer mindestens 1 Mio. Euro betrug.

www.command.de

www.cormeta.de

www.oxaion.de

Bildquelle: Oxaion AG

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