Neue E-Commerce-Plattform in Kooperation mit IBM

Cross-Channel-Ansatz bei C&A

Die neue E-Commerce-Plattform von C&A wird von der IBM gebaut, die nach Modernisierung von Webshop und Order-Management bis 2017 auch den Plattform-Betrieb übernimmt; danach will C&A in eigener Regie führen.

C&A ist in 20 europäischen Ländern vertreten und beschäftigt in über 1.500 Modehäusern 37.500 Mitarbeiter. Bereits im September 2008 richtete das Textil-Unternehmen im Heimatmarkt Deutschland seinen ersten Online-Shop ein, 2011 folgten Österreich, Frankreich und Polen.

Aufbau und Betrieb einer E-Commerce-Platform

Im Zuge der Online-Expansionsbestrebungen hat sich C &A zur Zusammenarbeit mit IBM und der Novomind AG entschlossen. Überzeugt hat der ganzheitliche Ansatz aus einer Hand für den Aufbau und Betrieb einer modernen E-Commerce-Plattform, mit der C&A seinen Online-Handel nach eigenen Vorstellungen gestalten und jederzeit auch länderübergreifend weiter ausbauen können will.
Die neue Plattform basiert auf den IBM-Softwareprodukten Websphere Commerce und Sterling Order Management, das die Bestellvorgänge über verschiedene, verteilte Systeme hinweg steuert. Darüber hinaus übernimmt IBM in den nächsten fünf Jahren die Pflege der Anwendungen (Application Maintenance) und den Betrieb der IT-Infrastruktur (Infrastructure Hosting).

Mit dieser neuen, durchgängig integrierten Lösung, wird auch die Grundlage für einen Cross-Channel-Ansatz geschaffen, bei dem eine bessere Verzahnung von stationären Kaufhäusern und Webshop angestrebt wird. „Die Konzeption und die technischen Möglichkeiten der neuen Plattform werden uns schneller, beweglicher und effizienter machen“, sagt Andreas G. Seitz, Vorstandssprecher von C&A Europa. „Damit kommen wir auch unserem Ziel, der Umsetzung einer modernen Cross-Channel Strategie mit durchgängigen Prozessen im physischen und digitalen Handel, einen entscheidenden Schritt näher.“

Der Onlineverkauf soll forciert werden

C&A will, auf drei Jahre verteilt, Investitionen in Höhe von 700 Millionen Euro vornehmen, in erster Linie für den Ausbau des Filialkonzepts. Für das Geschäftsjahr 2012/2013 werden so insgesamt 72 Neueröffnungen geplant: 25 in Deutschland, 10 in Frankreich, 3 in Belgien und eine in Italien. Parallel dazu wird der Online-Verkauf, der gegenwärtig nur 2 Prozent des Umsatzes ausmacht, auf den belgischen und italienischen Markt ausgeweitet. Dann ist C&A mit seinem virtuellen Shop neu in acht Ländern vertreten.

www.c-and-a.com

Bildquelle: © C&A

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