Investor Alpina verspricht Durchgängigkeit vom Kundenauftrag bis an die Maschine

Dachmarke Modula für Oxaion

Unter der Dachmarke Modula vereint die Investmentgesellschaft Alpina Partners ab sofort vier ihrer Softwarehäuser aus den Bereichen ERP, MES und CAQ. Konkret sind das die Firmen Cimdata (Westheim), Logis (Andernach), Oxaion (Ettlingen) und Syncos (Schwelm).

Volker Schinkel, Geschäftsführer bei Modula und Oxaion

Modula-Geschäftsführer Volker Schinkel:„Modula heißt: ein Budget, eine Verantwortlichkeit, ein durchgängiger Support – sowie sämtliche Vorteile moderner IT-Prozesse und Infrastrukturen aus einer Hand.“

Gemeinsam erreichten die vier Firmen mit 260 Mitarbeitern an zwölf Standorten in Deutschland und Österreich im vergangenen Jahr einen Umsatz von 30 Mio. Euro. Die Zahl der Kunden wird mit über 1.100 beziffert, mit mehr als 45.000 Anwendern in 35 Ländern. Mit gebündelter Expertise soll Modula mittelständische Produktionsunternehmen bei der Umsetzung ihrer digitalen Transformation unterstützen. Firmensitz ist die Oxaion-Zentrale an der Pforzheimer Straße 128 in Ettlingen.

„Modula unterscheidet nicht zwischen Ressourcenplanung (ERP) sowie Fertigungs- und Qualitätsmanagement (MES) im Shopfloor, sondern liefert eine umfassende Plattform vom Bedarfsverursacher bis zur Rückmeldung in Produktion oder Versand“, erklärt Volker Schinkel, Oxaion-Chef und Geschäftsführer bei Modula. Dahinter stünden Lösungen von vier mittelständischen Softwareanbietern, die – integrativ vereint unter einer gemeinsamen Oberfläche – eine hohe technologische Durchgängigkeit bis hinunter in den Shopfloor garantieren sollen.

Vision: Digitale Transformation

Inwieweit die Integration der unterschiedlichen Lösungen unter der gemeinsamen Oberfläche bereits umgesetzt ist, soll auf der Hannover Messe Industrie 2019 zu sehen sein, wo der ERP-Anbieter Oxaion und MES-Experte Syncos das erste Mal gemeinsam im Namen von Modula auftreten. Fachbesucher sollen die Möglichkeit erhalten, sich am Messestand A23 in Halle 7 über Ziele und Möglichkeiten von Modula genauer zu informieren. Zudem stehen Experten für Fragen rund um das Thema „Digitalisierung im Produktionsumfeld“ bereit.

Schinkel nennt Modula einen „Systemintegrator Plus“, der „neben einer modernen, ganzheitlichen Unternehmenssteuerung mit eigenen Lösungen auch die passende IT-Strategie“ liefert, mit der Unternehmen die Herausforderungen des digitalen Wandels im Sinne ihrer Unternehmensziele meistern können.

„Die Wettbewerbsvorteile aus digitaler Transformation gehören in den Mittelstand“, ist Schinkel überzeugt. „Wir bringen die Kompetenz, die Erfahrung, die Technologie mit – und vielleicht das Wichtigste: Ein Konzept, die digitale Transformation mittelstandsgerecht zu verwirklichen.“

Alles aus einer Hand

Schinkels erklärtes Ziel ist nicht nur wettbewerbsfähig zu bleiben, sondern im Wettbewerbsumfeld auch neue Maßstäbe zu setzen. Diesbezüglich stehe Modula für Innovation, Effizienz und Zukunftssicherheit – nicht nur als Systemlieferant, sondern auch als „zukunftssicherer Businesspartner mit stabilem wirtschaftlichem Hintergrund“.

Modula heißt laut Schinkel auch: „Ein Budget, eine Verantwortlichkeit, ein durchgängiger Support – sowie sämtliche Vorteile moderner IT-Prozesse und Infrastrukturen aus einer Hand.“ Alles aus einer Hand bedeute auch, eine integrative Plattform für alle Anwendungen und somit keine Schnittstellenproblematiken mehr.

Gruppenlösung für Serienfertiger

Als Gruppenlösung richtet sich Modula vornehmlich an Mittelständler aus der produzierenden Industrie. Mit Hilfe des integrierten MES (mit MDE, BDE) und CAQ soll dem Kunden eine hohe Prozessqualität ermöglicht werden, u.a. durch Ressourcenplanung, Produktionsmanagement, Qualitätsmanagement und -sicherung.

„Wir richten uns an alle Fertigungsunternehmen, denen wir eine voll validierungsfähige, hoch automatisierte Unternehmenslösung garantieren“, so Marcel Schober, CTO bei Oxaion Geschäftsführer Produkt und Technologie bei Modula. Außerdem werde es eine mobile Plattformarchitektur für alle Mitglieder von Modula geben. „Gemeinsam haben wir mehr Ressourcen und ein weitaus höheres Entwicklungsbudget, sodass wir zukünftig auf Technologietrends viel schneller reagieren können. Wir werden potentielle Weiterentwicklungen zusammen angehen und dabei auch im engen Dialog mit unseren Anwendern stehen.“

Unter dem Dach von Modula finden sich aber nicht alle Softwarehäuser aus dem Alpina-Portfolio. Es fehlen zum Beispiel der bereits 2016 erworbene MES-Spezialist Gefasoft oder der erst Anfang Januar übernommene SCM- und APS-Experte Orsoft. Damit bleibt noch unklar, wie Modula in Alpinas Partnernetzwerk German Edge passt; mit Cimdata gibt es ja bereits einen solchen Experten unter dem neuen Markendach. Der Grundstein für den zweiten Verbund German Edge wurde übrigens im Dezember 2016 mit der Beteiligung an Gefasoft sowie im Juli 2017 mit dem mehrheitlichen Erwerb des MES-Spezialisten New Solutions gelegt.

Bildquelle: Oxaion

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