Stella packt mit G2 das Problem der redundanten Datenhaltung an

Damit die Daten in der Firma wandern können

Doppelte Datenhaltung ade: Mit Software-Technologie G2 lassen sich tagesaktuelle Datenkopien aus anderen Abteilungen in eigene Lösung übernehmen, verspricht die Stella Systemhaus GmbH. Der Dresdner Softwarehersteller vergleicht sein Tool mit Excel. Es funktioniere ähnlich und sei ebenfalls einfach zu nützen, könne aber mehr.

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Viele Unternehmen verwalten ihre Daten noch immer in diversen Insellösungen und nicht zentral, beispielsweise auf dem Power-System mit IBM i. Vereinfacht gesagt nutzen die Mitarbeiter z.B. in der Personalverwaltung, in der Finanzbuchhaltung und im Vertrieb diverse IT-Systeme, die nicht kompatibel sind, einander also nicht verstehen.

Abhilfe schaffen können Excel-Lösungen, in denen die lückenhaften Daten der Insellösungen ergänzt werden. Nachteil all dieser separaten Software-Systeme: Zwischen den einzelnen Abteilungen können keine Daten ausgetauscht werden. Jeder verwaltet nur seine Daten, so dass sie letzten Endes doppelt und dreifach vorliegen. Die Fehlerquote steigt. Besser wäre es, wenn die Daten im Unternehmen mühelos zwischen den Abteilungen hin und her wandern könnten.

Keine Dauerbaustellen in der IT mehr

Man könnte natürlich Schnittstellen oder Webservices programmieren, doch das ist zeitaufwendig und kann bei den üblichen Änderungen, Updates und Releasewechseln schnell zu einer Dauerbaustelle werden. Als Alternative positionieren die Dresdener daher die programmierfreie Anwendungsentwicklung mit ihre Software-Technologie G2, dank der ein schneller und reibungsloser Datenfluss zwischen den verschiedenen IT-Anwendungen der Abteilungen möglich werden soll. Das Besondere bei dieser Hilfe zur Selbsthilfe: G2 verfügt über einen Datenkonverter. Mit ihm lassen sich Daten aus allen gängigen Office-Datenquellen (Excel, Access, Text, Zwischenablage), ODBC und Webservices importieren, in G2 umwandeln, weiterverarbeiten, analysieren und auch wieder in alle anderen Datenformate exportieren. Über ODBC ist auch ein Zugriff auf Db2 for i möglich.

Zum Verständnis: G2 ist in der Lage, beliebig komplexe Prozesse in einer Firma (ERP, CRM, DMS etc.) einheitlich und übersichtlich abzubilden – von der Verwaltung von Störungsmeldungen bis hin zur Steuerung ganzer Beschaffungsprozesse. Es ist aber auch möglich, die Daten aus nur einem (z.B. besonders überholungsbedürftigen) System des Unternehmens in G2 zu überführen und weitere wichtige Daten aus anderen Abteilungen zu importieren, zu verarbeiten und wieder zu exportieren.

Separate Systeme weiter betreiben

Die Mitarbeiter im Unternehmen müssen sich also nicht umorientieren. Sie können ihre separaten IT-Systeme (Finanzbuchhaltung, DMS, CRM, ERP etc.) weiter benutzen wie bisher. Das spart Kosten, Zeit und Nerven. Ein Beispiel: Die Abteilung Forschung und Entwicklung benötigt für ein neues Projekt Mitarbeiterdaten aus der Personalabteilung. Um planen zu können, braucht sie Angaben über die im Arbeitsvertrag festgelegte Arbeitszeit der Mitarbeiter, ihre Qualifikation, Urlaubstage und Gehalt. Diese Angaben zieht sie sich mit G2 als gültige, weil tagesaktuelle Datenkopien aus der Personalabteilung. Denn dort – und nur dort – werden die Mitarbeiterstammdaten gepflegt, also auf dem neuesten Stand gehalten. Auf diese Weise vermeidet man doppelte Datenhaltung. Und ein Rollenkonzept sorgt dafür, dass nur die Mitarbeiter die vertraulichen Angaben sehen und importieren dürfen, die auch die Berechtigung dafür haben.

G2 bietet einen weiteren großen Vorteil gegenüber einer herkömmlichen Branchenlösung. Die Mitarbeiter verwalten ihre Anwendungen damit selbstständig und entwickeln sie weiter – passgenauer als mit einer Branchenlösung, umfassender als mit Excel. Sie benötigen keine Programmierkenntnisse, denn bei G2 handelt es sich um eine generische Lösung, die ähnlich wie Excel funktioniert. Doch anders als bei Excel liegen die Daten auf einem sicheren Datenbankserver.

Keine fremde Hilfe von außen mehr nötig

Weil sich die Mitarbeiter schnell und vergleichsweise einfach selber helfen können, benötigen sie auch keine fremde Hilfe mehr von außen. Bei herkömmlichen Branchenlösungen müssen rare externe IT-Experten die Software an die Gegebenheiten in der Firma anpassen. Nicht nur einmal, sondern immer wieder. Auf diese Weise kann Firmenwissen das Unternehmen verlassen. Das ist bei G2 ausgeschlossen.

Auf Basis dieser Software-Technologie sind inzwischen ausgereifte Lösungen entstanden – z.B. das professionelle Leitungsinformationssystem Lissy, das die Trends aller wichtigen Kennziffern einer Firma auf Knopfdruck anzeigt. Zu diesen Lösungen gehören außerdem ein überall einsetzbares Ticketsystem oder G2 Typetec, das den Beschaffungsprozess von Sondermaschinen und -anlagen erleichtert, indem der Projektleiter bei Vergleich und Bewertung der verschiedenen Angebote unterstützt wird..

G2 stellt Mitarbeitern in öffentlichen Verwaltungen und Unternehmen nicht nur einen Baukasten an Funktionen und Operationen zur Verfügung, sondern ist durch die Server-Anbindung auch in der Lage, aus Excel- und anderen Dateien eine eigene professionelle Datenbank zu bauen und zu verwalten. Dabei kann es sich um beliebig umfangreiche Aufgaben handeln – die Verwaltung einfacher Reisekostenabrechnungen, aber auch komplexer Fördermittel. G2 ist speziell für Mitarbeiter entwickelt worden, die nicht programmieren, aber mit Excel umgehen können.

Alle Daten auf einem sicheren Datenbankserver

Doch anders als bei Excel liegen die Daten wohlgeordnet auf einem professionellen und vor allem sicheren Datenbankserver. Die Technologie nutzt auch keine Tabellen wie Excel, sondern Formulare und Listen, mit deren Hilfe sich beliebig komplexe Prozesse abbilden lassen. Im Unterschied zu herkömmlichen Branchenlösungen werden bei unserer Technologie die Geschäftsregeln nicht in der Software selbst verankert, sondern ähnlich wie bei Excel mit Anweisungen und Funktionen in Formularen hinterlegt. Ändert sich also eine Geschäftsregel, muss die Software nicht für viel Geld angepasst werden, sondern es reicht, ganz einfach ein neues Formular anzulegen.

Das 1991 gegründete Dresdner Stella Systemhaus hat eigenen Angaben zufolge rund 100 Kunden mit 28.000 Anwendern in ganz Deutschland und gehört neben Global Playern wie Microsoft zu den wenigen kleinen Firmen, die einen Rahmenvertrag mit der Bundesrepublik geschlossen haben. Stella hat u.a. in Sachsen für das Finanz-, das Wirtschafts- und das Sozialministerium gearbeitet und Lösungen für Ruhegehaltsberechnungen, Warenwirtschaftssysteme, Baumängelverwaltungen und die Verwaltung von Störungsmeldungen entwickelt.

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