Die Autohersteller wollen das das Potenzial der Cloud nutzen, um die Technologien für autonomes Fahren voranzutreiben.
Fortgeschrittene KI-Systeme, über die Cloud untereinander und mit dem Fahrzeug verbunden, sind eine Voraussetzung für autonomes Fahren.
Die neuen IT-Anwendungen im Auto reichen von innovativen Navigationssystemen mit topografischen Kartendaten für die optimale Nutzung von Kraftstoff oder elektrischer Energie während der Autofahrt bis hin zur Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation, bei der Fahrzeuge ihre Geschwindigkeit und Richtung anderen Fahrzeugen mitteilen können. Die Konnektivität verändert auch die Infotainment-Funktionen in den Fahrzeugen und trägt dazu bei, die Fahrzeugtechnologie für autonomes Fahren weiterzuentwickeln.
Um all diese Dienste verfügbar zu machen, werden Fahrzeuge in hohem Maße auf innovative cloudbasierte Technologie für notwendige Aufgaben angewiesen sein. Dies sind beispielsweise die Verbindung zum Internet, bidirektionale sichere Daten- und Informationsfreigabe zwischen dem Fahrzeug und der Cloud und der sichere Zugriff auf hochskalierbare Datenspeicher-, Verarbeitungs- und Analysefunktionen. Entsprechend wächst die Bedeutung der IT-Sicherheit in diesem Bereich.
Solange aber die Automobilindustrie die Integration der sicheren Cloud-Technologie für vernetzte Autos nicht zu einer ihrer obersten Prioritäten macht, könnte das Leben von Autofahrern, Fahrgästen und anderen Verkehrsteilnehmern gefährdet sein – warnen Cybersecurity-Experten von Palo Alto Networks. Dies wäre der Fall, wenn die Sicherheit und Integrität fahrzeuginterner, fahrzeugbezogener Daten und der Cloud nicht gepflegt wird. Wenn Systeme, Daten im Fahrzeug und in der Cloud kompromittiert werden, könnten die Folgen fatal werden.
Angesichts dieser Auswirkungen gehen die IT-Sicherheitsexperten davon aus, dass die Automobilindustrie im Jahr 2018 massiv in Cloud-Umgebungen für sichere Mobilität investieren wird. Das Risiko von Datenverlusten und Sicherheitsbedenken der Kunden, aber auch der Versicherungen und Behörden – in Bezug auf den Datenschutz und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften in der Cloud – zwingen die Automobilhersteller dazu, robuste Sicherheitskontrollen zu implementieren. Erst so kann das volle Potenzial der Cloud ausgeschöpft werden, ohne die Geschäftsprozesse auszubremsen.
Sicherheitstools in der Automobilindustrie wurden bislang nicht für Cloud-Umgebungen entwickelt. Die Notwendigkeit, den Cloud-Zugang von überall und jederzeit in hochdynamischen virtuellen Umgebungen zu schützen, überfordert den herkömmlichen Netzwerk-Perimeterschutz, der für gewöhnliche Rechenzentren ausgelegt war.
Um das volle Potenzial der Cloud im Jahr 2018 und darüber hinaus auszuschöpfen, empfiehlt der Hersteller Palo Alto Networks, die Anforderungen an die Sicherheitstools für das vernetzte Auto zu prüfen und neu auszurichten. Eine integrierte Sicherheitsplattform könne dazu beitragen, Sicherheitsrisiken für das vernetzte Fahrzeug abzuwenden. Robuste Cloud-Sicherheitskontrollen sorgen für eine tiefgehende Sichtbarkeit des Netzwerks. Multi-Faktor-Authentifizierung und Policy-Automatisierung ermöglichen ein umfassendes Sicherheitsmanagement – und weitere Funktionen der Plattform stehen bereit, um die Zukunft von Auto und Cloud sicherer zu gestalten.
Bildquelle: Volkswagen