Angebot bei IBM i und Plattformen für containerisierte Software erweitert

Datagroup übernimmt UBL

Die Datagroup, mit über 2.000 Beschäftigten einer führenden deutschen IT-Dienstleister, gab heute die vollständige Übernahme der UBL Informationssysteme GmbH bekannt. Mit diesem IBM-Partner stärkt das Systemhaus aus Pliezhausen seine Präsenz im Rhein-Main-Gebiet und erweitert zusätzlich die Kompetenzen im Bereich Infrastruktur, Plattform- und Software. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

  • Die UBL-Geschäftsführer Nils Wulf (links) und Uwe Schneider

    Die UBL-Geschäftsführer Nils Wulf (links) und Uwe Schneider sollen das Unternehmen auch unter dem neuen Konzerndach leiten.

  • Datagroup-CEO Max H.-H. Schaber

    Datagroup-CEO Max H.-H. Schaber hält UBL für „eine perfekte Ergänzung“.

  • Datagroup-CPO Andreas Baresel

    Datagroup-CPO Andreas Baresel: Ein neues Know-how-Zentrum gewonnen.

UBL mit Sitz in Neu-Isenburg bei Frankfurt/Main erwirtschaftete 2018 nach eigenen Angaben mit über 70 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von über 20 Mio. Euro und eine zweistellige Ebitda-Marge. Das Unternehmen, das der Familie Ibrügger sowie die beiden Geschäftsführer Nils Wulf und Uwe Schneider gehörte, wird voraussichtlich rückwirkend zum 1. April in den Datagroup-Konzern konsolidiert. Die beiden UBL-Geschäftsführer sollen das Unternehmen auch unter dem neuen Konzerndach leiten und die Betreuung der Kunden weiterführen.

Der Multi-Cloud- und Managed-Service-Provider UBL entwickelt und betreibt IT-Infrastrukturen und -Plattformen für größere mittelständische Unternehmen, kundenindividuell von der Architektur bis zum Betriebskonzept in der Cloud, on premise, privat oder hybrid.

1986 als Unternehmensberatung Lentzen in Darmstadt gegründet und seit 1990 IBM-Partner, hat sich UBL auf das Bereitstellen kundenindividueller Dienstleistungen von der Architektur bis zum Betriebskonzept in der Cloud spezialisiert. Ein besonderer Fokus liegt hier auf IBM-Infrastrukturen, insbesondere auch auf IBM i. Außerdem betreibt UBL zwei Rechenzentren mit direkter redundanter Anbindung an das Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetz Rhein-Main.

Individuelle Software

UBL entwickelt darüber hinaus individuelle Software, von container-fähigen Business-Anwendungen über Schnittstellen und Portalen bis hin zu Apps. Datagroup-CEO Max H.-H. Schaber hält UBL für „eine perfekte Ergänzung“ seines Unternehmens, angefangen beim komplementären Kundenportfolio über den Standort in einer der wirtschaftlich wichtigsten Regionen in Deutschland, bis hin zu den Kompetenzen im Bereich Plattformen für containerisierte Software-Lösungen.“ Darüber hinaus passe das Unternehmen wegen „der Service-Philosophie, der strategischen Ausrichtung sowie der nachhaltigen, wertschätzenden Unternehmenskultur“ zur Datagroup.

„Wir freuen uns sehr, künftig Teil einer sehr dynamischsten IT-Dienstleistungsgruppen in Deutschland zu sein und den Erfolgsweg beider Unternehmen künftig gemeinsam fortführen zu können", wird Wulf in der Pressemitteilung zitiert.

„Das Zusammengehen beider Gesellschaften heißt, dass wir unseren Kunden ab sofort ein noch umfassenderes Leistungsportfolio mit hohem Qualitäts- und Zuverlässigkeitsanspruch bieten können. Gleichzeitig bietet die Zugehörigkeit zur Datagroup für unsere Mitarbeiter ein vielversprechendes Entwicklungspotenzial“, ergänzt Schneider.

Managed-Services im Fokus

Ähnlich wie die Datagroup hat UBL mit Managed-Services den Fokus auf das Angebot von IT-Outsourcing-Dienstleistungen mit langfristigen Vertragslaufzeiten gelegt; schon im Jahr 2005 war dieser Geschäftsbereich gegründet worden. Die Mitarbeiter haben dem entsprechend viel Erfahrung aus zahlreichen RZ- und Cloud-Projekten sowie beim Erstellen und Umsetzen von Migrationskonzepten für den reibungslosen Übergang vom Eigenbetrieb zur Nutzung von Managed-Services.

Angestrebt ist nun eine schnelle Eingliederung der UBL in den IT-Konzern. Zusätzlich zu ihrem bisherigen Dienstleistungsportfolio kann die UBL auch auf das standardisierte und zertifizierte Dienstleistungskonzept der Datagroup - die Corbox - zugreifen.

„Die Kompetenz in der Container-Technologie ergänzt zudem das Spektrum unserer zentralen Liefereinheiten im Bereich IT-Solutions und bildet damit ein neues Know-how-Zentrum", so Datagroup-CPO Andreas Baresel. Mit Corbox betreue man als Full-Service-Provider bei mittelständischen und großen Unternehmen sowie öffentlichen Auftraggeber über 600.000 IT-Arbeitsplätze. Das Unternehmen wachse organisch und durch Zukäufe; durch eine „buy and turn around“ - bzw. „buy and build“-Strategie nehme man aktiv am Konsolidierungsprozess des IT-Service-Marktes teil.

Bildquelle: John Ibrügger, Klaus Mellenthin

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