Hüngsberg bringt den EDI-Server Logdax

Datenaustausch im Automotive-Umfeld

Die Automobilindustrie nutzt eine Fülle von Möglichkeiten das Tempo beim Austausch von Daten zu erhöhen, Just in Time zu produzieren und sogar Entwicklungszyklen zu reduzieren. Seit vielen Jahren werden auch EDI-Verfahren mit VDA- und Edifact-Formaten genutzt.

Wurden im ersten Schritt Lieferpläne ausgetauscht, sind es heute praktisch alle Geschäftsdaten  – z.B. Lieferabrufe, Feinabrufe, Gutschriftanzeigen, Zahlungsavise, Lieferscheine, Rechnungen, Warenanhänger oder Speditionsaufträge. Kleine und mittelständische Zulieferer, die diesen Standard erfüllen müssen, können dazu ein ERP-System mit integrierter VDA- oder Edifact-Schnittstelle anschaffen, was jedoch kostenintensiv und oft überdimensioniert ist.

Eine Alternative sind Portallösungen, entweder direkt von den Herstellern (entgeltlich oder kostenfrei) oder als Service eines Providers bereitgestellt. Diese Portale wiederum sind in der Bedienung sehr zeitintensiv, da die Autohersteller unterschiedliche Lösungen anbieten. Das kann auch teuer werden bei Nutzung eines Services, wenn ein Lieferant viele Nachrichtenformate mit vielen Herstellern austauschen muss.

Logistische EDI-Variante von Daxware

Hier springt dann Hüngsberg mit einer serverbasierten logistischen EDI-Variante von Daxware in die Bresche. „Sie kann über standortunabhängige Clients bedient werden, erfüllt alle Herstelleranforderungen im logistischen Umfeld der Automobilindustrie und bleibt auch bei umfangreichen Nachrichtenformaten und zahlreichen Kommunikationsbeziehungen noch bezahlbar“, sagt Marketing-Managerin Betül Dogan. Genau diese Zielvorgaben habe man bei der Entwicklung des neuen logistischen Produktes „Logistic DAta eXchange“ (Logdax) gesetzt - für eine Lösung, die simpel zu bedienen sei, dabei bezahlbar bleibe, alle Herstellervorgaben erfülle und die neuesten Technologien abdecke.

Logdax basiert auf Microsofts .Net-Technologie, ist auf allen neuen Windows-Betriebssystemen einsetzbar und verwendet als Datenbank einen SQL Server. Key-Features sind laut Dogan „das komfortable Erstellen von Lieferscheinen und Rechnungen, direkt aus den eingehenden Abrufdaten“. Dazu komme die automatische Erstellung aller Drucke, wie z. B. Speditionsauftrag, Warenanhänger und Rechnungen, aus den Lieferschein- und Rechnungsdaten. Das größte Highlight sei jedoch die „Packmittelverwaltung“: Packmittel oder Gebinde können direkt per Drag & Drop den Artikeln zugeordnet und dann bei der Lieferscheinerstellung je nach Lieferumfang automatisch generiert werden.

www.huengsberg.com

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