Florian Disson, Managing Director Germany von Solita mit Sitz in Berlin
Digitalisierung, Einsatz von KI und neue datenorientierte Geschäftsmodelle haben den Anspruch an die Qualität von Daten enorm nach oben geschraubt. Über herkömmliches Stammdatenmanagement hinaus braucht man heute einen intelligenten „Data Hub“, wie ihn Solita mit der xDM-Plattform von Semarchy einsetzt. Im deutschsprachigen Raum wurden damit bereits erste vielversprechende Datenmanagement-Projekte in Branchen wie Transportwesen und Pharma/Gesundheitswesen durchgeführt.
xDM bedeutet hier laut Florian Disson, Managing Director Germany von Solita, dass Master- und Application-Data-Management sowie Collaborative-Data-Governance in einer Plattform vereint sind – in dem „Intelligent Data Hub“. Dadurch könne „man Datenmodelle, Mappings und Anwendungen an zentraler Stelle entwerfen sowie implementieren und Datenmanagement-Initiativen ganzheitlich durchführen.“ Semarchy erzeuge dann den sogenannten „Golden Record“ aus allen angeschlossenen Repositories.
Solita, 1996 gegründet, über eine Berliner Dependance auch hierzulande aktiv und zu Beginn noch auf Business-Intelligence-Projekte spezialisiert, implementiert heute Datenplattformen nach dem Best-of-Breed-Ansatz, branchenübergreifend, gerne auch in der Cloud und mit künstlicher Intelligenz ausgestattet. Kernprodukt für das Datenmanagement ist die eigenentwickelte „Agile Data Engine“. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Data-Ops-Plattform für den Aufbau, das Bereitstellen und den Betrieb von „Data Warehouses“, Datenmodellierungs-, ETL- und Orchestrierungsfunktionen. Für weniger komplexe Anwendungsfälle im Stammdatenmanagement, wie sie typischerweise im Mittelstand zu finden sind, setzt Solita auf die xDM-Plattform von Semarchy, deren xDM-Datenintegration es u.a. auch ermöglicht, mit Db2/400 zu arbeiten und vollständig angepasste Datenflüsse zu erzeugen.
Diese xDM-Plattform nutzt Algorithmen, Workflows und UX-Design, um die Datenverwaltung uns -anreicherung zu vereinfachen und die Datenqualität zu verbessern. Über einen agilen und iterativen Ansatz implementiert, liefert Semarchy schnell brauchbare Ergebnisse und lässt sich zugleich einfach an die Komplexität des Unternehmens anpassen – auch an die Umgebung eines Power-i-Systems. Beliebige Datenbanken und Services werden über Standard-APIs angebunden, die codefreie Konfiguration von User-Interfaces, Abfragen und Workflows erlaubt ein schnelles Arbeiten in Teams. Erst Ende Juli 2021 hatten die Franzosen den Datenintegrations-Spezialisten Stambia übernommen und dessen Funktionen in die eigene Plattform integriert. Dadurch bietet Semarchy nun agile und flexible Integrationsfunktionen für Datenintegrations-, Data-Hub- oder Datenverwaltungsprojekte jeder Art.
„Daten können ihren Nutzen nur entfalten, wenn sie distribuiert sind und in den Fachabteilungen zum Leben erweckt werden“, betont Disson. „Auch KI funktioniert nur mit qualitativ hochwertigen Daten!“ Datenqualität und -Governance – also Standards, Prozesse und Rollen zur sicheren und transparenten Nutzung von Informationen – seine gerade auch in Deutschland wegen des hohen Anspruchs an Datenschutz und -sicherheit entscheidende Themen. „Um sie sicherzustellen, bedarf es einer zentralisierten Governance, eben eines ‚Intelligent Data Hubs‘“, konstatiert der Country-Manager, dessen Unternehmen im Grundsatz technologie-agnostisch mit allen großen Software-Herstellern und Hyperscalern zusammenarbeite. „Im Bereich Datenmanagement ist für uns Semarchy wegen seiner einfachen Bedienung und breiten Funktionalität in den meisten Fällen die erste Wahl.“
Den deutschen Markt will man mit der xDM-Lösung in diesem Jahr verstärkt angehen. Dabei stehen zwei Zielgruppen im Fokus: Mittelständler, die erkannt haben, dass sie dem Thema Datenmanagement mehr Aufmerksamkeit widmen müssen. Außerdem Großunternehmen mit einem hohen Reifegrad, die man bei der Weiterentwicklung ihrer Datenmanagementkonzepte unterstützen will.
Bildquelle: Solita