Stefan von Lieven, CEO der Artegic AG: „Es kann punkten, wer auf hohe Datenschutz Standards setzt und diese auch transparent kommuniziert."
Wirklich kundenzentrierte Services sind ohne die Nutzung personenbezogener Daten und ohne IT-Systeme nicht mehr möglich. Verbraucher interagieren heutzutage mit digitalen Anwendungen und erzeugen dabei Daten, die wiederum von Unternehmen zur Optimierung von Marketing, Service sowie generell des Kundenerlebnisses genutzt werden.
Personenbezogene Daten sind ein schützenswertes Gut. Unternehmen stehen also vor der Verantwortung, sensibel damit umzugehen und die Ansprüche an Datenschutz und Datensicherheit zu erfüllen. Was Unternehmen dabei immer bedenken sollten: Beim Datenschutz geht es nicht nur darum, sich an geltendes Recht zu halten, um keine Probleme mit dem Gesetz zu bekommen.
Datenschutz ist vielmehr ein Faktor im Wettbewerb. Denn Verbraucher haben ein ausgeprägtes Bewusstsein für das Thema.
Auf der anderen Seite haben Datenskandale und mitunter aufgeregte Datenschutz-Debatten aber auch zu Skepsis und Unsicherheit beigetragen. Unternehmer sollten diese Skepsis Ernst nehmen, denn Misstrauen gefährdet die Grundlage vieler digitaler oder datenunterstützter Geschäftsmodelle.
Positiv gesehen, zeigt die hohe Sensibilität der Verbraucher aber auch eines: Es kann punkten, wer auf hohe Datenschutz Standards setzt und diese auch transparent kommuniziert. Dies gilt insbesondere im internationalen Vergleich, z.B. zu Anbietern aus den USA.