Raffi M. Kassarjian, General Manager Emerging Products Group bei Teamviewer, verspricht eine kostengünstige und einfach zu implementierende Lösung für die Verwaltung von IoT-Geräten.
Das neue Produkt wurde mit dem Fokus auf Sicherheit entwickelt. Deshalb bietet es End-to-End-Verschlüsselung, Zwei-Faktor-Authentifizierung und den „Easy Access“-Komfort von Teamviewer. Geräte sind laut Hersteller „innerhalb weniger Minuten“ bereit für das IoT und können mit einem Tool überwacht, kontrolliert und gesteuert werden.
Mit einem Teamviewer-Account können Anwender das webbasierte Dashboard des Tools einrichten und die Software auf einem Raspberry Pi installieren. Darüber hinaus bietet Teamviewer ein SDK und eine Schnittstelle für „Message Queue Telemetry Transport“ (MQTT), das offene Nachrichtenprotokoll für Machine-to-Machine-Kommunikation. Benutzer können so die von ihnen benötigten Daten sammeln und in ihr Dashboard einlesen. Dieses Dashboard bietet die Möglichkeit, Widgets an die individuellen Bedürfnisse anzupassen. Darüber hinaus kann man das Tool so einrichten, dass bei Überschreiten eines kritischen Schwellenwertes eine Warnung ausgelöst wird. Zusätzlich kann der Benutzer die TeamViewer IoT-Daten bei Bedarf mittels einer Cloud REST API („Representational State Transfer“) in ein anderes System übertragen.
Die Anwendungsszenarien sind vielfältig. In industriellen Umgebungen ermöglicht es Teamviewer IoT den Produktionsleitern und Zulieferern von Produktionsanlagen, die Produktivität ihrer Maschinen zu steigern, die Betriebseffizienz zu überwachen und vorbeugende Wartungsarbeiten von jedem Ort der Welt aus durchzuführen. Gebäudeeigentümer und -betreiber können damit beispielsweise in Verbindung mit Smart-Building-Technologien für das Monitoring und die Optimierung von Energieverbrauch, Platzbedarf und langfristiger Kapazitätsplanung einsetzen. Das Produkt ist gedacht für:
„Teamviewer IoT bietet das gleiche Maß an Benutzerfreundlichkeit, Komfort und Sicherheit wie unser Flaggschiffprodukt“, verspricht Raffi M. Kassarjian, General Manager Emerging Products Group bei dem Hersteller. Außerdem erfülle es einen entscheidenden Bedarf im IoT-Markt: eine kostengünstige und einfach zu implementierende Lösung für die Verwaltung von IoT-Geräten. Das neue Produkt unterstütze das Betriebssystem Raspbian, könne aber auch auf andere Linux-Distributionen portiert werden. An der Unterstützung weiterer IoT-Plattformen werde bereits gearbeitet.