Mit Hosting und Managed-Services für das nötige Experten-Know-how sorgen

Den Mangel an Fachkräften für IBM i meistern

Die Digitalisierung nimmt zu – und was läuft, das läuft. Gerade IT-Verantwort­liche im Mittelstand wissen das zu schätzen. Doch weil im Alltag eines IBM-i-Spezialisten tiefes System-Know-how gefragt ist, spitzt sich eine ­Herausforderung unaufhaltsam zu: Der Wissenstransfer an die jüngeren Experten, die durch den demografischen Wandel leider rar gesät sind.

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  • Unser Autor Stefan Kinkartz ist Manager IBM Systems & Services, leitet seit über zehn Jahren das IBM-Team der Veda GmbH und kümmert sich um qualifizierten Nachwuchs.

Was also können Verantwortliche tun, um den IBM-i-Fachkräftemangel erfolgreich zu meistern? IBM liefert seit März 2018 die Midrange-Systeme mit den neuen Power9- Prozessoren. Wer länger oder schon seit AS/400-Tagen mit Power-Systemen arbeitet, weiß: Hochsicher konzipiert, bilden diese Rechner eine performante und robuste Plattform für die Bereitstellung zahlreicher Business-­Anwendungen. Eine stabile Schulter, an die sich Unternehmen schon lange anlehnen können. Aber was passiert, wenn die alten IBM-i-Hasen wohlverdient ihren Ruhestand antreten und Nachfolger Fehlanzeige sind? Wenn das Fachwissen in Unternehmen schwindet und die digitale Wachstumsbremse droht?

Ist IBM-i-Hosting eine Lösung?

Eine Studie des Branchenverbandes Bitkom vom Dezember macht es schmerzhaft deutlich: Der Mangel an IT-Fachkräften hat einen neuen Höchststand erreicht. „Quer durch alle Branchen werden IT-Spezialisten händeringend gesucht“, sagte Bitkom-Geschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder – Ende 2018 waren 82.000 offene Stellen zu besetzen. Und obwohl pauschale Aussagen zu den Qualifikationen von IT-Experten generell schwierig sind, trifft es ein System besonders hart: IBM i. Denn junge IT-Spezialisten haben in anderen Bereichen nun einmal mehr Erfahrung vorzuweisen.

Woher also sollen die Experten kommen, wenn ein Mittelständler sein bewährtes System i weiter nutzen will? Wenn Spezialisten rar gesät sind und diese wenigen dann auch noch viele andere Jobangebote bekommen? Wenn der Aufbau des speziellen Know-hows aufwändig und zeitintensiv ist? Was können IT-Leiter jetzt tun, um den Fachkräftemangel zumindest abzufedern? Kann ein Managed-Services-Provider, der auch das Hosting der IT-Infrastruktur übernimmt, diese Lücke schließen?

Klar ist jedenfalls: Wenn sich bezahlbare IT-Experten nicht auf dem freien Arbeitsmarkt finden lassen, findet man sie bei spezialisierten Dienstleistern. Denn per Definition sind „Managed Services Provider“ – kurz MSP – ja Lösungsanbieter, die eine definierte Menge von Dienstleistungen für ihre Kunden betreuen.

Auf das Kerngeschäft konzentrieren

Insbesondere, wenn es um wiederkehrende, aufwändige und rein administrative Routineaufgaben geht, ist IBM-i-Hosting in Kombination mit Managed-Services eine valide Antwort auf den Fachkräftemangel. Beispielsweise tragen Tätigkeiten wie die Installation von Updates und PTF-Paketen, Releasewechsel, regelmäßige Kontrollen des Systemstatus oder der Datensicherung nicht unmittelbar zur Wertschöpfung bei, sollten aber nicht vernachlässigt werden und nehmen viel Zeit in Anspruch. Zeit, die sich etwa für die Entwicklung neuer Applikationen oder die Fortbildung der Mitarbeiter viel besser nutzen liesse.

Da der „On-Premises-Betrieb“ der ­Power-Systeme im firmeneigenen Rechenzentrum zudem administrativen Aufwand, Ausfallrisiken sowie Serviceverträge und Betriebssystemlizenzen Kosten mit sich bringt, stellt sich die Frage: Warum nicht gleich die ganze IT-Infrastruktur mit allen Sicher­heits- und Verfügbarkeitsvorteilen hosten lassen? Mietet der IT-Leiter beispielsweise einen virtuellen Server als Teil eines Power-Systems beim Dienst­leister an, erhält er mehr Flexibilität, Performance und Skalierbarkeit. Die Kosten bleiben fix, sind transparent und langfristig überschaubar.

Durch die Rundum-Betreuung ­können sich die IBM-i-Experten des Mittelständlers sich voll und ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Gleichzeitig werden Risiken sinnvoll verlagert: Flexible Backup-Policies, Redundanz von Platten bis hin zu ganzen ­Systemen, der möglichst ausfallsichere Betrieb durch eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) sowie andere Sicherheitsmechanismen sind da nur einige der vielen schlagkräftigen „Power“-Argumente kompetenter Service-Provider. Die benötigten Services sind meist frei wählbar – und Unternehmen behalten weiterhin volle Administrationsrechte und können eigene Anwendungen sowie Drittsoftware installieren.

Hallo Know-how, Fachkräftemangel adé

 Den gravierenden Fachkräftemangel zumindest im Ansatz zu lösen, ist sicher Sache einer entsprechenden Qualifizierungs- und Rekrutierungspolitik. Aber das kann dauern. Und nur, wer die Herausforderungen Generationswechsel, Nachwuchsregelungen, Wissenstransfer und Know-how-Aufbau im Kontext von IBM i jetzt aktiv angeht, kann den Fachkräftemangel erfolgreich meistern und beruhigter schlafen.

Viele IT-Verantwortliche setzen an dieser Stelle zu ihrer Entlastung auf IBM-i-Hosting mit Managed-Services von Veda und lassen ihre IT-Infrastruktur von dem Spezialisten aus der Region Aachen betreuen. Ob, wie, wann und warum sich Hosting mit Managed-Services lohnen kann, können Unternehmen im Detail mit dem Veda-Whitepaper herausfinden, das unter diesem Link als Download zur Verfügung steht. 

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