mmp400 lanciert plattformunabhängiges Input- und Outputmanagement

Der DocuWasher kommt

Die Macher von MM-print/400 haben mit dem DocuWasher ein von Grund auf neues Produkt entwickelt, das im Gegensatz zu der intelligenten Output-Management-Suite MM-print/400 plattformunabhängig funktioniert.

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    Neu am Start: Plattformunabhängiges Input- und Outputmanagement von mmp400

  • Der grundsätzliche Aufbau der modularen Suite DocuWasher

    Der grundsätzliche Aufbau der modularen Suite DocuWasher

„Wir werden beide Produkte parallel weiterentwickeln und vermarkten“, erklärt Kathi Tamara Rumi, Geschäftsführerin des Herstellers mmp400 aus Göllheim. Viele ähnliche Kundenanforderungen hätten zu der Idee geführt; daher habe man eine Suite für „die nächste Generation des Output-Management“ entwickelt.

Der DocuWasher steuert laut Rumi den gesamten „Datenverkehr“ eines Unternehmens zentral und weitgehend automatisch, was die Notwendigkeit manueller Eingriffe in die Prozesse stark reduziert sowie die Integration der Fachbereiche untereinander und ihre IT-Unterstützung verbessert. Insellösungen für EDI-Konverter oder Add-ons beim Dokumentenmanagement lassen sich ebenso vermeiden wie unerwartete Zusatzkosten durch nachträgliche Projektaufwände. Den Nutzen fasst die Geschäftsführerin wie folgt zusammen:

  • Daten lassen sich automatisiert zwischen IT Systemen und Benutzern austauschen, trotz unterschiedlicher Herkunft, Formate und Übertragungsprotokolle
  • Geschäftsdokumente lassen sich optisch aufbereiten, automatisch generieren und dann drucken, weiterleiten oder archivieren.
  • last not least verbessert die zentral nachvollziehbare Datenkonvertierung die IT-Sicherheit.

Auf Open-Source-Basis

Der DocuWasher, auf Basis im Markt etablierter Open-Source-Technologien wie z.B. der Programmiersprache Python und freier Betriebssysteme und Datenbanken mit großen Communities dahinter entwickelt, erlaubt nach dem Motto „Konfigurieren vor Programmieren“ eine kundenindividuelle Implementierung. Die ist nicht nur sehr skalierbar, sondern dank API-Schnittstellen und objektorientierter Struktur auch einfach erweiterbar – bis hin zur Einbindung kundeneigener Software.

Möglich sind laut Rumi Datenbankzugriffe auf jedes System und jedes Programm auch auf dem IBM-System i: „Während Anforderungen die Lösungen der etablierten Hersteller oft unflexibel sind, können wir neue Kundenanforderungen dynamisch umsetzen.“ Darüber hinaus verfüge die Suite auch über einen Designer für Geschäftsdokumente, die der Anwender damit selbst wie gewünscht neu- oder umgestalten kann; selbst dynamische Dokumente lassen sich durch Bedingungen und Datenbankabfragen einfach realisieren. Bei den Ausgabeformaten XHTML, PDF oder PCL ist auch eine Farbdarstellung möglich.

Als Eingabeformate sind neben Spools auf IBM i auch XML und andere gängige Datenformate möglich, als Ausgabeformate Edifact/Eancom, XML, PDF und der Druck via PCL oder CUPS und individuellen Formaten.

Folgende Protokolle beherrscht der DocuWasher im Standard: Dateisystem-Kommunikation, FTP, E-Mail oder direkte Datenbankzugriffe. Rumi weist aber auch auf Erweiterungsoptionen hin, die heute schon realisiert sind, wie etwa die Spooldatei-Verarbeitung auf IBM i via „i split“, die Archivsystem-Anbindung, das digitale Postmanagement mit Binect, BI-Auswertungen und „ad-hoc-Reporting“ sowie der Einsatz von ETL-Tools.

Auch als Appliance oder Managed-Service erhältlich

Anders als MM-print ist DocuWasher nicht nur On-Premise, sondern auch als Vmware-Appliance oder als Managed-Service erhältlich – und dank Programmierung in Python plattformunabhängig. Der Managed-Service umfasst die Implementierung bis hin zu Monitoring und Updates, aber auch Installation und Inbetriebnahme inklusive des Einrichtens der „Engine“, das Definieren der „Konverter“, die Gestaltung der Dokumente im Designer, die Schulung sowie die Einrichtung der nötigen Sicherheitsmaßnahmen wie etwa VPN und Firewall.

Bildquelle: mmp400

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