Kommentar: IBM i – 35 Jahre auf Erfolgskurs!

Der Motor für den Mittelstand

Oh ja, es ist ein stattlicher Geburtstag für ein Computer­system! 35 Jahre zuverlässig und robust dem deutschen Mittelstand gedient – und es ist glücklicherweise noch lange kein Ende in Sicht. Ganz im Gegenteil, wer das System im Einsatz hat, gibt es nur ungern her, denn die meisten Anwender wurde mit etwas entwickelt, was man so nur selten findet: Herzblut. Für ein extrem zuverlässiges System, für ein nahezu grandioses Betriebssystem, für eine mega performante integrierte Datenbank. Da lacht das Herz.

Wolfgang Greulich, Gründer und Geschäftsführer des IBM-Partners WS Datenservice in Deggingen, kommentiert anläßlich der Ankündigung der AS/400 am 21. Juni 1988 einige der großen Vorzüge ihrer bewährten Systemarchitektur.

Klar, die Welt hat sich verändert in den letzten 35 Jahren! Die Ansprüche sind gestiegen. Aber bestimmte Themen haben uns in dieser Zeit, all die 35 Jahre, immer begleitet. Der Anspruch auf ein nahezu perfektes und desaster­fähiges Backup, wenn auch nur in den seltensten Fällen gebraucht, ist bereits im Betriebssystem enthalten, der Anspruch auf Hochverfügbarkeit ebenso. Der Anspruch auf ein sicher im Netzwerk integriertes System: ebenfalls im Betriebssystem enthalten. Diese Liste ist lang und könnte fortgesetzt werden. IBM als Hersteller hat geliefert – und zwar immer dann, wann es auch versprochen wurde. Eine Roadmap, die das Wort Vertrauen verdient hat.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 7-8/2023. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Und eines haben diese 35 Jahre ebenfalls gezeigt: Wie im wahren Leben bedarf eine Partnerschaft der Pflege, der Zeit und eben ab und an auch der Hingabe. Das System als Bindeglied zwischen Anwender und Partner. Der Partner als Bindeglied zwischen System und Hersteller. Das Ganze ein lebendiges Netzwerk, das seines­gleichen sucht. Nachhaltig, gemeinsam und eben zuverlässig wie das System selbst.

Stand das System, anfänglich noch im grauen Gehäuse oftmals unscheinbar und unerkannt unter einem Tisch, so wissen heute viele Anwender nicht einmal mehr, wie aktuelle Systeme der Generationen Power 8, 9 oder 10 äußerlich überhaupt aussehen. Sie ­stehen irgendwo in einem Rechen­zentrum, sei es im eigenen oder in dem des Service-Providers, und machen ihre Arbeit. Zuverlässig wie damals, souverän wie damals und jederzeit hungrig auf noch mehr Jobs.

Speicherplatz, von der drehenden Platte zum Flash, extrem gewachsen. Rechenleistung, von 3 CPW zu tausenden, geradezu explodiert. Dabei allzeit freundlich zu fast allem, was mal eine Anwendung war oder bis heute geblieben ist. Fluch und Segen zugleich, der Segen jedoch überwiegt. Jederzeit diskriminierungsfrei, spricht das System bis heute viele Sprachen – und weitere kommen hinzu. Das erzeugt Anziehungskraft, gerade auch für junge Menschen. Das ist wichtig, überlebenswichtig, nicht nur für das System.

Es gibt und gab Aufgaben genug! Entsprechende Handbücher und Redbooks sind zum Lesen da. Nicht immer spannend, aber durchaus lehrreich. Wissen ist ein Holprinzip. Das Thema Anwendung, manchmal etwas leidig, hat sich doch mittlerweile deutlich entspannt. Früher immer sofort am grünen Bildschirm erkannt, heute oftmals still und leise – unerkannt.

Der Dank gilt den Anwendern, der Dank gilt der IBM. Genug gelobt, machen wir uns an die Arbeit – die nächsten 35 Jahre sind am Start. ­Weiter so!

Bildquelle: WS Datenservice

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