Der britische Baustoff-Lieferant Travis Perkins nimmt einen neuen Anlauf bei der ERP-Modernisierung
Dieses ERP-Projekt, bei dem nach Presseberichten über einen Zeitraum von 15 Jahren 24.000 Arbeitsplätze von Infor lizenziert werden sollten (Vertragswert laut Presseberichten 200 Mio. Dollar), war 2019 so grandios gescheitert, dass Abschreibungen in Höhe von 107,6 Mio. Pfund zu Buche standen. Im September 2020 erklärte sich der verklagte ERP-Lieferant Infor bereit, 4,2 Mio. Pfund Schadenersatz zu zahlen. Man darf gespannt sein, ob das jetzige ERP-Projekt unter der Regie des zu Jahresbeginn engagierten neuen CIO Phil Tenney zu einem guten Ende geführt wird.
Übrigens: System 21 ist heute ein Produkt von Infor. Entwickelt wurde das ERP-System für die AS/400 von der britischen Firma JBA Software, die 1999 vom kanadischen Softwarehaus GEAC übernommen worden war, das wiederum seit 2005 zu Infor gehört.
Bildquelle: Travis Perkins