Julian Fish (Micro Focus) kommentiert die Herkules-Aufgabe der Software-Entwickler.
Mit hybriden IT-Landschaften können Unternehmen neben den lokalen Anwendungen auch den Mehrwert von Cloud-Services nutzen. DevOps-Tools begünstigen hybride Ansätze, da sie beispielsweise die Migration in die Cloud vereinfachen und gleichzeitig weiterhin Legacy-Apps unterstützen.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 1-2/2021. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
Bei der Implementierung von DevOps gilt: Der Weg ist das Ziel. Denn es handelt sich bei der Implementierung von DevOps um einen Prozess, der sowohl SoftwareEntwicklung als auch -Bereitstellung auf lange Sicht verändert. Um die Vorteile der neuen Praxis vollständig nutzen zu können, darf man sich nicht nur auf Tools verlassen, sondern müssen ebenfalls einen Kulturwandel durchmachen, für den es ein Umdenken in unterschiedlichen Bereichen braucht.
Mithilfe bestimmter DevOps-Praktiken können einzelne Schritte des Bereitstellungsprozesses als Teil einer DevOps-Tool-Chain effizient automatisiert werden. Um das Risiko von Performance-Schwierigkeiten und anderen Fehlerquellen so früh wie möglich zu mindern, sollten Testläufe bereits zu Beginn des Entwicklungszyklus durchgeführt werden. Im Rahmen eines solchen Shift-Left-Ansatzes vermeidet das Development-Team, dass Fehler das Endprodukt erreichen und womöglich erst nach Release gefunden und gepatcht werden können – was im Nachhinein mehr Zeit und Geld kostet.
Bildquelle: Micro Focus