Interview mit dem Logistikexperten Marco Ehrhardt

„Die Ära nach Logistik 4.0 beginnt!“

Anfang Dezember feierte die auf Logistiksoftware spezialisierte Unternehmensgruppe Ehrhardt + Partner in Boppard das 30-jährige Firmenjubiläum. Im Laufe der Jahre wurde das zunächst reine Lagerführungssystem LFS zu einem umfassenden „Supply Chain Execution System“ (SES) weiterentwickelt, auf das heute mehr als 1.000 Kunden aus allen Branchen vertrauen. Vor diesem Hintergrund befragten wir Firmenchef Marco Ehrhardt zu den Trends in der Logistik.

  • Marco Ehrhardt

    Marco Ehrhardt: „Die Logistik ist eine tragende Säule des Unternehmenserfolgs und zu wichtig, um sie als Anhängsel eines ERP zu sehen!“

  • Marco Ehrhardt

    Marco Ehrhardt: „Die zunehmende Digitalisierung, das veränderte Konsumentenverhalten, der wachsende Bereich E-Commerce: Alles das sind Faktoren, die verstärkt ein Umdenken in Unternehmen erfordern.“

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Im Jahr 1987 gegründet, ist Ehrhardt + Partner heute als inhabergeführtes Unternehmen mit 14 Standorten und über 500 Mitarbeitern mit der Software-Suite LFS aktiv. Seinerzeit spe­ziell für die AS/400 entwickelt, arbeitet das früher in Cobol programmierte LFS längst auf unterschiedlichsten Serverplattformen.

Das ist heute Pflicht für eine moderne Software – auch bei der Lagerverwaltung. Besonders stolz ist Firmenchef Marco Ehrhardt aber darauf, das man bei der permanenten Weiterentwicklung der Lösung schon sehr früh die Weichen in Richtung „Supply Chain Execution System“ (SES) gestellt hat. Das erlaubt den gezielten LFS-Einsatz ergänzend zum zentralen ERP-­System. Das macht für Ehrhardt insbesondere dann Sinn, „wenn die Anforderungen in der Logistik komplex sind, wie etwa bei Distributoren.“

Zudem werden laut Ehrhardt Software-as-a-Service- oder Cloud-Modelle immer wichtiger: „Im Gegensatz zu On-Premises-Lösungen bieten sie den Vorteil einer mitwachsenden Infrastruktur. Je nachdem, wie sich die Anforderungen im Laufe der Zeit verändern, lässt sich die Infrastruktur dem ‚Pay as you grow‘-Gedanken folgend flexibel und schnell anpassen.“

Fakt ist laut Bitkom Digital Office Index: 82 Prozent der Firmen haben Teile ihrer IT bereits ausgelagert. Am häufigsten werden externe IT-Dienstleister in der Transport- und Logistikbranche (82 Prozent) sowie im Handel (83 Prozent) in Anspruch genommen. Diese Zahlen belegen ein Umdenken der deutschen Logistikunternehmen, was vor einigen Jahren noch nicht zu erwarten war.

Aufgrund des enormen Optimierungsdrucks in der Logistik entwickeln Unternehmen immer neue Lösungen, um die Lieferkette noch effizienter zu gestalten. „Smart und kommunizierend sollen alle Stationen der Wertschöpfungskette sein“, betont Ehrhardt. „Die dabei entstehenden Daten lassen sich nur mit IT-Infrastrukturen beherrschen, die technisch auf dem neuesten Stand sind.“ Das werde dann schwierig, wenn Logistiker ihre IT in Eigenregie betreiben, zumal wenn sie zuwenig Ressourcen haben, um eine funktionierende IT-Infrastruktur aufzubauen oder aufrechtzuerhalten.

Besonders damit zu kämpfen haben kleine oder mittelständische Firmen. Die Tochter EPX – Ehrhardt + Partner Xtended – beschäftigt daher Outsourcing-Experten, die den Betrieb der Software und der dazu nötigen IT für den Kunden gewährleisten. „Unsere ‚Private Partner Cloud‘ LFS.cloud wächst mit den Anforderungen“, verspricht Ehrhardt. „Kunden investieren in eine maßgeschneiderte Infrastruktur sowie in eine hochverfügbare gesicherte und hochperformante Lösung für ihre Logistikdaten.“

Herr Ehrhardt, Anfang Dezember haben Sie das Firmenjubiläum gefeiert. Was sind rückblickend die entscheidenden Faktoren dafür, dass E+P dieses für die IT-Branche stolze Alter erreicht hat?
Marco Ehrhardt: Vorausdenken, Visionen entwerfen und diese mit mutigen, innovativen Lösungen in die Tat umsetzen: Diese Grundsätze prägen unsere Firmenentwicklung von Anfang an. Schon immer haben wir den Fokus auf ein ganzheitliches Lösungsangebot gelegt.

Das ist bis heute unser Erfolgsrezept, um die stetig steigenden Ansprüche unserer Kunden zu erfüllen. In den vergangenen 30 Jahren ist die Ehrhardt + Partner Gruppe international stark gewachsen. Heute ist EPG eine weltweit tätige Unternehmensgruppe, die die teilweise auch unterschiedlichen Anforderungen an eine effiziente Logistik auf dem gesamten Globus kennt.

Damit das in Zukunft so bleibt, arbeiten wir kontinuierlich an neuen Innovationen und entwerfen neue Ideen – die wir dann gemeinsam in die Tat umsetzen.

Effiziente Logistik ist keine Zauberei, sondern harte Arbeit und viel Gehirnschmalz. Was ist aus Sicht der IT dafür entscheidend, dass nichts ins Stocken gerät?
Ehrhardt: In Zeiten des stetig steigenden Drucks auf die Logistik von Unternehmen reicht eine selektive Betrachtung der Prozesse innerhalb der Logistik nicht mehr aus. Selbst herkömmliche Lagerverwaltungssysteme stoßen bei dem Thema Vernetzung und Digitalisierung der Logistik häufig an ihre Grenzen.

Moderne IT-Lösungen müssen deshalb eine ganzheitliche Betrachtung der Prozesse vornehmen. Ein SES betrachtet folglich mehr als nur die eigentliche Lieferkette. Es steuert und optimiert die gesamte Logistik und vernetzt alle beteiligten Instanzen der Lieferkette miteinander.

Solch ein SES ist ganz speziell auf die Abläufe in der Logistik zugeschnitten und arbeitet deshalb – anders als klassische ERP-Systeme – bewegungsorientiert. Ein SES erfasst die physikalischen Prozesse und dokumentiert die Bewegung der Waren. Auf diese Weise sorgt es für störungsfreie Abläufe.

Diese Unterschiede sind entscheidend, wenn es um die Bewertung von SES- und ERP-Lösungen geht. Die Logistik ist eine tragende Säule des Unternehmenserfolgs und zu wichtig, um sie als Anhängsel eines ERP zu sehen. ERP-Systeme behalten natürlich auch weiterhin ihre Berechtigung – nur nicht in der Logistik. Hier ist ein SES schon jetzt unentbehrlich.

„Creating a smarter logistics world“ war ein Vortrag anlässlich des Firmenjubiläums überschrieben. Was genau ist damit gemeint?
Ehrhardt: „Creating a smarter logistics world“ heißt für uns Veränderungen, Neues schaffen, Zukunft gestalten. 30 Jahre bedeuten auch stetigen Wandel und Veränderungen.

Nach Logistik 4.0 startet die Branche jetzt in eine neue Ära. Die zunehmende Digitalisierung, das veränderte Konsumentenverhalten, der wachsende Bereich E-Commerce: All das sind Faktoren, die verstärkt ein Umdenken in Unternehmen erfordern.

Um den steigenden Anforderungen an die Logistik gerecht zu werden, muss die Intelligenz der eingesetzten IT-Systeme weiter zunehmen. Kognitive Systeme besitzen die Fähigkeit, zu lernen, Muster zu erkennen und daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten. So sind sie in der Lage, die Mitarbeiter bei Entscheidungen zu unterstützen oder bereits im Vorfeld auf wahrscheinlich eintretende Ereignisse hinzuweisen.

Denkbar ist, dass intelligente Systeme in Zukunft manche Entscheidungen auf Basis von „Predictive Analytics“ vollkommen ohne menschliches Eingreifen treffen. Bis der Einsatz selbstlernender Systeme in den Lägern Realität wird, bleibt zwar noch ein langer Weg. Doch die Weichen müssen sowohl die Anbieter von IT-Logistiklösungen als auch die Anwender jetzt stellen. Wir arbeiten deshalb täglich daran.

Sie sprechen also nicht mehr vom Lagerverwaltungsssystem, sondern vom SES. Was genau ist der Unterschied – und was bedeutet das in der Praxis?
Ehrhardt: Ein SES unterstützt mehr als nur reine die Lagerverwaltung, sondern bildet vielmehr die gesamte Lieferkette bis hin zum Endkunden ab. Der Blick geht also über die vier Wände des Lagers hinaus und bezieht u.a. auch die Überwachung und Steuerung des Transports der Waren mit ein.

Ein weiterer entscheidender Vorteil: SES-Anbieter verfügen über fundiertes Know-how in der Logistik und weitreichende Erfahrung in der Branche. Ihre Systeme sind deshalb so angelegt, dass viele Funktionen und Prozesse eigenständig von Anwendern zu parametrisieren sind. Unternehmen können nach der Einführung eines SES meistens langfristig ohne kostenspieliges Customizing arbeiten und Abläufe ganz nach ihren eigenen Anforderungen einrichten. Das gilt auch für die Anbindung weiterer Standorte. Ein SES wächst mit und trägt so langfristig die internationale Expansion von Unternehmen mit. Das sorgt für Investitionssicherheit.

Auch in seinem Aufbau unterscheidet sich das SES maßgeblich vom ERP-System. Aufgrund ihrer Kernaufgaben arbeiten klassische Warenwirtschaftssysteme ja stets belegfluss­orientiert. In der Logistik ist jedoch die Erfassung von Bewegungsdaten entscheidend; ein SES ist daher speziell auf die Abläufe in der Logistik zugeschnitten und arbeiten folglich bewegungsorientiert. Das heißt: Es erfasst die physikalischen Prozesse und dokumentiert die Bewegung der Waren.

Im Umkehrschluss heißt das aber auch: Ein SES ist das ERP-System für die Logistik. Von der Bestellung über die Produktion und die Distribu­tion der Waren bis zu ihrer Auslieferung – alle relevanten Daten der gesamten Lieferkette sind transparent in einem einzigen System verfügbar und miteinander vernetzt.

Ein weiterer entscheidender Unterschied zum ERP-System: Das SES fungiert als Datenkollektor. In unserem Lösungsangebot z.B. übernimmt LFS diese Funktion – alle Daten, die im Lager produziert werden, zu sammeln, zu analysieren und auszuwerten. Optimierungspotenziale lassen sich so einfacher erkennen und umsetzen.

Auch die Vernetzung von Software und Hardware ist mit einem SES als ganzheitlichem System einfacher zu realisieren: Es ist von vorne herein so ausgelegt, dass Lager-IT und Lager-Hardware flexibel und schnell zusammengeführt werden können.

Wann reicht denn ein Lagermodul als Ergänzung für ein klassisches ERP-System?
Ehrhardt: Ob man die Logistik aus dem ERP- oder Warenwirtschaftssystem steuern kann, hängt maßgeblich vom Komplexitätsgrad der Logistik­prozesse ab. Unternehmer müssen ermitteln, welchen Stellenwert die Verfügbarkeit von Artikeln und die Liefertreue besitzen. Auch Kunden­erwartung spielt eine wichtige Rolle, denn die Lagerführung ist eng daran geknüpft.

Bei geringer Komplexität kann das im Einsatz befindliche ERP-System um ein Logistikmodul ergänzt werden. Bei komplexeren Anforderungen sind Software-Lösungen von Logistikspezialisten häufig die bessere Wahl. Erhöhte Anforderungen an die Logistik treten vor allem in Distributionsunternehmen auf. Die Komplexität steigt mit dem Warendurchsatz und der Vielfalt von Artikeln. Unternehmen müssen dennoch flexibel auf die Anforderungen der Kunden reagieren und erkennen, dass ihre Logistik viel mehr als nur ein Anhängsel im ERP-Kosmos ist. ERP-Systeme sind zwar der Standard, wenn es um die funktionsübergreifende Unterstützung und Organisation sämtlicher Geschäftsprozesse von Unternehmen geht, aber nicht im Bereich Logistik. Hier sind Supply Chain Execution Systeme oftmals die bessere Wahl.

Mit Blick auf Logistik 4.0 dürften viele Läger veraltet sein. Was sollte bei der Modernisierung im Vordergrund stehen:  Hardware, Software oder Netzwerk?
Ehrhardt: Eine ganzheitliche Betrachtung der Prozesse ist wichtig. Hardware und Software müssen effizient zusammenspielen und optimal vernetzt sein. Das gelingt aber nur, wenn alle Zahnräder ineinandergreifen.

LFS zum Beispiel ermöglicht eine einfache Anbindung verschiedenster Hardwarekomponenten. Moderne Lösungen wie unser LFS-IoT-Connector dienen als zentrale Kommunikationsschnittstelle, verbinden alle im Lager eingesetzten Technologien miteinander und sorgen für ein intelligentes Zusammenspiel aller beteiligten Systeme – vom kleinsten Sensor über eingesetzte Drucker und komplexe Fördertechnik bis hin zu Zukunftstechnologien wie Drohnen und Robotiklösungen.

Wie beurteilen Sie die Praxisrelevanz innovativer Hardware, die derzeit heiß diskutiert wird – z.B. autonome Transportfahrzeuge, Drohnen und Virtual- oder Augmented-Reality?
Ehrhardt: Es gibt einige denkbare Einsatzgebiete für Drohnen: etwa bei Expresstransporten, zur Unterstützung bei Fernwartungen oder Inventuren und Bestandszählungen, Paketzustellungen (Paketdrohnen). Es gibt aber auch Hindernisse, etwa gesetzliche Vorschriften und Regularieren für den Einsatz der Drohnen im freien Gelände, z.B. für das Zustellen von Paketen.

Das größte Hindernis ist aktuell die veraltete oder unzureichende IT-Ausstattung vieler Läger. Viele Lagermanagement-Systeme sind noch nicht in der Lage, sich mit modernen Hardwarekomponenten – wie etwa Drohnen oder Robotiklösungen – zu vernetzen. In Zukunft wird aber genau das ein wichtiges Leistungsmerkmal einer modernen und effizienten Lagerverwaltungssoftware sein – insbesondere vor dem Hintergrund der kognitiven Logistik.

Mit der Weiterentwicklung des LFS von einem Lagerführungssystem zu einem SES haben wir frühzeitig die Weichen in Richtung Zukunft gestellt. LFS dient heute bereits als kognitive Steuerungsplattform und bindet etablierte Lagertechnologien wie etwa Barcode-­Lösungen genauso ein, beispielsweise Inventurdrohnen oder Fahrerlose Transportsysteme (FTS).

Solche ein intelligentes Softwaresystem macht eine Vernetzung überhaupt erst möglich. Auch die Bedeutung von Virtual-Reality-Technologien für die Logistik haben wir frühzeitig erkannt. So bieten wir unseren Kunden unter anderem die Möglichkeit, schon während der Planungsphase einen virtuellen Rundgang durch das Lager zu unternehmen. Mit dem „Holodeck“ in unserer Firmenzentrale in Boppard-Buchholz bieten wir bereiets die nächste Evolutionsstufe von VR-Planungen. Gerne stellen wir interessierten Lesern dieses auf Wunsch vor. 

Worauf ist bei der weitergehenden Automation der Kommissionierung zu achten, z.B. mit Pick-by Light,Pick-by-Voice etc.?
Ehrhardt: Trotz Automatisierung werden Menschen nie vollständig aus Lager und Produktion verschwinden. Maschinen können einige Dinge besser, wenn wir z.B. an Lastenbeförderung denken. Menschen hingegen treffen intuitive Entscheidungen und können hochkomplexe Aufgaben viel effizienter lösen. Im Endeffekt ist das auch eine Kosten-Nutzen-Frage.

Die Aufgabe für die Zukunft ist deshalb, das Zusammenspiel von Mensch und Maschine zu optimieren, damit beide Systeme bestmöglich zusammenarbeiten. Denn das Potenzial für Voice ist noch lange nicht ausgeschöpft. Kommissionierung mit voice-fähigen Smartphones und Tablets, die visuelle Unterstützung durch Smart Watch und Datenbrille sind erst der Anfang auf dem Weg in Richtung Voice 4.0. Und das branchenübergreifend.

Voice hat sich im Laufe der Jahre und mit den steigenden Anforderungen an die Prozessqualität und die Effizienz in der Logistikkette zu einem wichtigen Eckpfeiler der Prozessdigitalisierung weiterentwickelt. Das zeigt sich daran, dass Voice-Systeme längst nicht mehr nur in der Kommissionierung zum Einsatz kommen. Pick by Voice verknüpft alle Prozesse innerhalb des Lagers.

Angesichts der immer kürzeren Reaktionszeiten und immer höheren Prozessanforderungen in der Logistik und der Vernetzung der gesamten Supply Chain denken Logistikverantwortliche schon längst über weitere Einsatzbereiche für Voice-Technologien nach. Das System kann Ausgangspunkt für die vernetzte Supply Chain sein, da sich darüber praktisch alle Prozesse der Wertschöpfungskette miteinander verknüpfen lassen.

Inwieweit spielen heute bereits kognitive Logistik, Predictive Analytics und Big Data eine Rolle in der Praxis. Und wie sollte sich der IT-Chef darauf vorbereiten, dass diese Visionen gängige Praxis werden?
Ehrhardt: Die Methode der Predictive Analytics findet heute schon Anwendung und wird künftig weiter an Bedeutung gewinnen.

Anhand unserer Lösung LFS.analytics lässt sich die Funktionsweise gut erklären: Die Software macht die in der Logistik anfallenden Datenmengen effizient nutzbar. Das heißt, aus „Big Data“ wird „Smart Data“. So lassen sich auf Basis von Erfahrungswerten und externem Datenmaterial Trends vorhersagen, Platzbelegungen im Lager optimieren und versteckte Potenziale aufdecken.

Zukünftig wird es sogar möglich sein, Entscheidungen auf Basis der Analysen ohne mensch­liches Eingreifen umzusetzen. Das ist der Grundstein für eine kognitive Logistik; allerdings steckt diese noch in den Kinderschuhen.

Das Internet of Things ist omnipräsent – auch in der Logistik. Welche Rolle wird es in Zukunft spielen?
Ehrhardt: In der Logistikbranche hat analog zum Begriff des IoT die Bezeichnung „Logistics of Things“ Einzug gehalten. Früher wurde eine überschaubare Anzahl von Hardware-Komponenten im Lager eingesetzt. Inzwischen hat sich das Feld deutlich vergrößert. Im Zuge der Digitalisierung haben eine Vielzahl von digitalen Gadgets die Lagerhallen erobert. Genau deshalb braucht es den LFS-IoT-Connector: Dieser verbindet alle im Lager eingesetzten Technologien miteinander und sorgt für ein intelligentes Zusammenspiel aller beteiligten Systeme.

Mit der steigenden Zahl an Technologien nimmt allerdings auch die Datenmenge zu. Um aus der Flut von Angaben einen effektiven Nutzen zu ziehen, braucht es intelligente Software-Lösungen. Hier schließt sich dann der Kreis, denn das SES stellt ja alle relevanten Daten der gesamten Lieferkette transparent zur Verfügung und verbindet diese miteinander. Nur wenn es gelingt, die unterschiedlichen Daten sichtbar und transparent zu machen, ist eine gesamtheitliche Betrachtung und effizientere Gestaltung der dahinterstehenden originären Prozesse auch tatsächlich möglich.

Bildquelle: Ehrhardt + Partner

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