Klartext von Thomas Hougaard-Enevoldsen, COO bei Multi Support

Die elektronische Rechnung kommt – und zwar schnell

Es besteht kein Zweifel, dass die elektronische Rechnungsstellung sich immer schneller verbreitet. In den letzten Jahren haben wir ge­sehen, dass die Rechnungsstellung zwischen Unternehmen vom physischen Papier zum PDF-Versand per E-Mail und nun auch in elektronische Formate wie Zugferd und XRechnung übergeht.

Thomas Hougaard-Enevoldsen, COO bei Multi Support

Thomas Hougaard-Enevoldsen, COO bei Multi Support

Die Vorteile der elektronischen Rechnungsstellung sind enorm und sparen den Unternehmen bares Geld. Allein schon der Zeitgewinn bei der Übermittlung der Rechnung macht das deutlich.

Dazu kommt: Der Versender erspart sich die Kosten für Druck und Papier, Porto und Kuvertieren. Auch die empfangenden Unternehmen sparen mehr als nur Zeit: Keine OCR-Software, keine Schulung und keine Fehlerbehandlung.

In den nordischen Ländern verlief die Entwicklung hin zu der elektronischen Rechnungsstellung explosionsartig. Der Schlüssel dafür war, dass ein gemeinsames Format definiert und vereinbart wurde - typischerweise vom öffentlichen Sektor. Dies hat zu Szenarien geführt, in denen Unternehmen jetzt 90 Prozent der Rechnungen elektronisch erhalten.

Die beiden Standards Zugferd und ­XRechnung sind gute Antworten auf die Frage nach diesem Schlüssel in Deutschland – und wir sehen mehr und mehr Kunden, die auf diese Formate setzen.

Maßgeblich für eine rasche Entwicklung in Deutschland wird die allgemeine Akzeptanz dieser Formate und vielleicht auch eines neuen gemeinsamen elektronischen Formates sein, wie wir es in den nordischen Ländern gesehen haben. Eins ist aber klar: Die elektronische Rechnungsstellung ist hier, um zu bleiben.

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