Upgrade der Lagersoftware bei der Geis-Gruppe

Die mitwachsende Infrastruktur

Der international tätige Logistikdienstleister Geis setzt ab sofort auf die Version 8 der Lagersoftware LFS von Ehrhardt + Partner. Damit sollen die Mitarbeiter künftig alle Lager- und Transportvorgänge auch mobil über Android-Smartphones steuern können.

Im Lager der Geis-Gruppe

In zwei Generationen vom Fuhrunternehmen zum weltweiten Logistikdienstleister – seit ihrer Gründung im Jahr 1948 durch Hans Geis wächst die Spedition kontinuierlich. Heute wickelt das immer noch unabhängige Familienunternehmen mit mehr als 6.000 Mitarbeitern an europaweit 140 eigenen Netzwerk- und Logistikstandorten rund 30.000 Sendungen am Tag ab – mit steigender Tendenz.

Durch neue Ideen und den Einsatz moderner Technik will der langjährige AS/400-Anwender auch komplexen Anforderungen gerecht werden und höchste Qualität gewährleisten, um den Global Playern durch das beste Gesamtpaket an individuellen Vorteilen für den Kunden weiter Paroli zu bieten. Nicht zu viel, nicht zu wenig – sondern perfekt passend.

Dieses Credo gilt auch für die IT. „Unabhängig vom Standort nutzen alle Kundenprojekte dieselbe starke und sichere IT-Infrastruktur“, wird Jürgen Fuchs, Fachbereichsleiter IT-Infrastruktur, in der Firmenzeitung zitiert. „Dank maximaler Performance der dynamischen Systeme können wir kurzfristig selbst stark steigende Leistungsanforderungen unserer Kunden umsetzen.“

Power8 als Fundament

Im ERP-Bereich wird mit dem Transportmanagementsystem L-wis von Active Logistics auf Basis modernster Power8-Technologie gearbeitet, das die Geis-Mitarbeiter bei allen Speditionsaufgaben von der Sendungserfassung über die Disposition bis zur Rechnungserstellung unterstützt. Seit Kurzem entwickelt ein Team der Softwareschmiede diese Standardsoftware gemeinsam mit den IT-Experten von Geis speziell für die Spedition weiter.

Vorteil für Kunden: Software und Schnittstellen können dadurch schneller und flexibler an die individuellen Anforderungen angepasst werden. Zudem werden neue Lösungen und Prozessoptimierungen noch zügiger umgesetzt.  „Gerade in wettbewerbsstarken Branchen, wie der Logistik ist es wichtig, immer einen Schritt vorauszudenken“, erklärt auch Dr. Johannes Söllner, Geschäftsführer Logistikservices der Geis-Gruppe angesichts des jetzt aktuellen Upgrades der Lagersoftware, die bereits seit 1999 genutzt wird.

Versionswechsel auf LFS 8

Gleichzeitig mit diesem Versionswechsel erhält Geis auch noch einige Zusatzmodule, wie beispielsweise das Zollhandling für die durchgängige Internationalisierung, das Transportleitsystem (TLS) zur Optimierung der erfassten Transportgeräte und das Asset-Management für die Übersicht über die Wartungsaufträge und deren Kontrolle. Zukünftig werden alle neuen Mandanten an die Lagersoftware angebunden.

Der Umstieg wurde sorgsam vorbereitet, um Pannen zu vermeiden. Gemeinsam mit dem Software-Hersteller wurden in einem Workshop die Anforderungen definiert, Funktionen festgelegt und verschiedene Fälle durchgespielt. Die Implementierung übernimmt Geis anschließend selbständig. „Durch die Erfahrung, die wir im Laufe der Jahre mit der Software gesammelt haben, ist unser Projektteam heute in der Lage, Mandanten und Standorte völlig eigenständig anzubinden“, sagt Michael Biller, Leiter IT-Logistik. Nur wenn es um die Definition von neuen Prozessen geht, wenn sich beispielsweise Anforderungen im Lager verändern, komme der Hersteller ins Spiel. „Das ist ein enormer Vorteil der Software, denn so bleiben wir unabhängig“, sagt Michael Biller, Leiter IT-Logistik. Man steuere die Logistiksoftware wie die IT-Systemlandschaft kosteneffizient und flexibel komplett in Eigenregie.

Partnerschaft seit fast 20 Jahren

Bereits 1999 wurde die Version 4 der damals noch LFS/400 genannten Software zur Produktionsentsorgung und für das Verteilzentrum am Hauptsitz Bad Neustadt an der Saale eingeführt. Innerhalb von nur sechs Wochen war sie seinerzeit einsatzbereit.

Daraufhin erfolgte die Implementierung der Version 5 für ein Reifenlager sowie die Anbindung weiterer LFS-Module: Pick-by-Light, ein Shuttlesystem, Behälterfördertechnik, Etikettierung, Multi-Order-Picking, Cross-Docking und vieles mehr. Auch zwei Sprachversionen – tschechisch und polnisch – kamen hinzu.

Im Laufe der Jahre vergrößerte sich die Mandantenzahl des Logistikers ebenso wie die zur Verfügung stehende Fläche deutlich. Heute bedient Geis mit LFS über 140 Mandanten an Standorten in Deutschland, Tschechien, Polen, in der Slowakei und in der Schweiz.

Bildquelle: Ehrhardt + Partner

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