Interview mit Alfried Netzband, Technischer Leiter und Geschäftsführer der Technogroup

Die Servicewelt wächst zusammen

Auf dem diesjährigen Service Industry Executive Summit in Las Vegas war Alfried Netzband als einer von 170 Teilnehmern und als Moderator vertreten. Esther Fuchs hat ihn für DV-Dialog nach seinem Fazit gefragt.

Alfried Netzband, Geschäftsführer und Technischer Leiter bei Technogroup

Im „Aftermarket“ werden oft Wartungsverträge mit langen Laufzeiten vereinbart. Das bedeutet, dass der Wartungsdienstleister die benötigten Ressourcen und Techniker sowie Ersatzteile langfristig plant und die Möglichkeit hat, den damit verbundenen eigenen Ressourceneinsatz zu optimieren. Die „Service Industry Association“ (SIA), im Jahr 1985 in den USA gegründet, sieht sich als Brücke zwischen Hersteller und Dienstleister und hat sich getreu ihrem Slogan „Creating Services Partnership and Alliances“ zum Ziel gesetzt, über die Kontinente Partnerschaften und Netzwerke aufzubauen.
Über 175 Unternehmen sind heute Mitglied der SIA. Die meisten kommen aus den USA, aber auch Kanada, Australien, Großbritannien, Dänemark, Irland, Schottland, Singapur und China sowie weitere Indus-trienationen sind in dem Verband vertreten. Seit 2012 ist die Hochheimer Technogroup Mitglied und aus  Deutschland bisher die einzige Vertretung.
Auf dem diesjährigen Service Industry Executive Summit im Hotel Mirage in Las Vegas war Alfried Netzband, Geschäftsführer und Technischer Leiter der Technogroup, als einer von 170 Teilnehmern und als Moderator vertreten. Esther Fuchs hat ihn für DV-Dialog nach seinem Fazit gefragt.


Herr Netzband, was hat Sie auf der Veranstaltung besonders angesprochen?
Alfried Netzband:
An erster Stelle steht natürlich der Erfahrungsaustausch. Die Mitglieder sind herstellerunabhängige Anbieter von „Third Party Maintenance“, die ihr Know-how austauschen, regelmäßig kommunizieren und die Zusammenarbeit pflegen. Alle Teilnehmer partizipieren vom Gedankenaustausch in Theorie und Praxis.

Was haben die Kunden der Technogroup davon?
Netzband:
Sie kommen zwar aus dem deutschsprachigen Raum, sind aber gewachsen und haben oft Vertriebsniederlassungen in Ländern wie den USA, Kanada, China, Indien, Japan, Malaysia und Singapur. So liegt es auf der Hand, dass sie von uns Topservice auch im Ausland erwarten. Diesen Anspruch wollen und können wir erfüllen. Natürlich hilft uns dabei der Gedankenaustausch mit internationalen Maintenance-Anbietern. Durch die Teilnehmer aus den Kontinenten Europa, Nordamerika und Asien haben wir ein globales Bild vom aktuellen Marktgeschehen des IT-Service erhalten und konnten somit ein konstruktives Gesamtbild erarbeiten.

Welche Rolle spielt die Internationalisierung – und was bedeutet das für Technogroup als deutschen Serviceprovider?
Netzband:
„Service made in Germany“ ist nicht nur bei der SIA zu einem Begriff geworden. Dieser wird nunmehr in den Mitgliedsfirmen weltweit ausgeweitet. Das heißt auch: Partnerschaft auf Augenhöhe als gemeinsame Strategie zur Globalisierung und als wichtiger Schritt in die Zukunft.

Was hat Sie beim Summit 2014 in Las Vegas besonders beeindruckt?
Netzband
: „Menschen machen Geschäfte“ lautet mein Fazit der diesjährigen Veranstaltung. Wir von Technogroup möchten den Fokus der ursprünglich amerikanischen SIA auf Europa weiter stärken und damit zur Globalisierung beitragen. Wir haben heute schon ganz Europa mit unserem Servicenetz abgedeckt, – und so ist es ein logischer Schritt, die internationalen Aktivitäten weiter auszudehnen.
Herr Netzband, vielen Dank für das Interview!

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