Softproject bringt Low-Code-Plattform X4 in neuer Version 6.2.0

Digitalisierungs-Suite verbessert

Die Ettlinger Softproject GmbH bringt die neue Version 6.2.0 der Low-Code-Suite X4 auf den Markt. „Damit lassen sich Digitalisierungsaufgaben zentral und ohne Programmieren lösen“, erklärt Product-Owner Nils Schmid. X4 lasse sich über vorgefertigte Adapter in über 200 Systeme (unter anderem in die Plattform IBM i) integrieren und je nach Anforderung und Automatisierungsvorhaben und -grad skalieren. Der X4-Server selbst läuft unter Windows oder verschiedenen Linux-Distributionen.

a Bildquelle: Softproject GmbH

Beispiel-Screenshot der Digitalisierungsplattform X4 Suite

Im Fokus der Neuerungen stehen laut Schmid Web-Apps, Cloud- und Big-Data-Lösungen, Business-Process-Management sowie die Integration mit dem „Enterprise Service Bus“. Neu in der Version 6.2.0 ist die Möglichkeit, Fälligkeiten in Geschäftsprozessen auf einer grafischen Oberfläche zu modellieren; dazu zählen Deadlines, die Definition von Service Level Agreements (SLA) oder die Kontrolle und Bearbeitung von Fachstati.

Bearbeitungszeiträume festlegen

Damit wird es möglich, Bearbeitungszeiträume festzulegen und sicherzustellen, dass ein Prozess, in dem etwas Unvorhergesehenes passiert trotzdem weiterläuft und zu Ende geführt wird. Beispielsweise, wenn ein Mitarbeiter, der eine bestimmte Aufgabe erledigen soll, ausfällt. Über den Adapter Case-Management-Statistics können Verantwortliche jederzeit Dashboards und Analysen für das Controlling und Monitoring der Prozesse erstellen.

Erweitert wurde auch der „Enterprise Service Bus“, der bei X4 über 200 Adapter bietet und darüber IT-Systeme integriert bzw. beliebige Daten verarbeitet und validiert. Die große Zahl der Adapter vereinfacht die Integration in die vorhandene IT-Landschaft. Zu den neuen Features, die die tägliche Arbeit mit X4 erleichtern, zählt die optimierte Quick Watch, die es Anwendern ermöglicht, jederzeit variable Prozessdaten wie Platzhalter, dynamische Parameter oder Kontextvariablen einzusehen.

ESB managt Big-Data-Aufgaben

Außerdem wurde das Debugging verbessert und die Ansicht der Dateisysteme optimiert. Mit dem neuen Feature „Output View“ kann das aktuelle Zwischenergebnis jedes Prozessschrittes direkt im X4 Designer betrachtet werden. Repositories wie Azure Data Lake Storage Gen1 stellen sicher, dass Unternehmen Daten in beliebiger Größe erfassen und analysieren und somit typische Big-Data-Anwendungsfälle realisieren können. Ein Adapterpaket für Apache Kafka bedient ab sofort weitere Schnittstellen und beschleunigt die Digitalisierung durch die Verarbeitung großer Datenmengen sowie das Laden und Exportieren von Datenströmen zu Drittsystemen.

Weitere Highlights der neuen X4-Version sind der MQTT Publisher/Subscriber im IoT-Segment oder der OData-Connector. Dieser erlaubt es, mit SAP S/4 Hana und sämtlichen Microsoft-Komponenten (wie beispielsweise Microsoft Dynamics) zu kommunizieren. Weitere Adapter kamen in den Bereichen Dateiverarbeitung, Webservices und Mailing hinzu.

Bildquelle: Softproject GmbH

©2020Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok