Gelungene Premiere einer virtuellen User- und Partner-Konferenz

Docuworld 2020 – Corona zum Trotz

Statt wie geplant in Berlin fand die Docuworld 2020 am 22. und 23. April im Internet statt. Die erste virtuelle Veranstaltung des Münchener DMS-Pioniers Docuware konnte im ungewohnten Format durchaus überzeugen: Mehr als 1.200 Teilnehmer von autorisierten Partnern aus rund 40 Ländern rund um den Erdball und 140 Kunden aus der DACH-Region loggten sich ein.

  • Außer den Docuware-Chefs Dr. Michael Berger (oben) und Max Ertl waren mehr als 1.200 Teilnehmer von Partnern aus rund 40 Ländern und 140 Kunden aus der DACH-Region dabei.

  • Im Jahr 2019 konnte Docuware 1.895 neue Kunden überzeugen, von denen sich 60 Prozent für die Cloud-Lösung entschieden haben. Damit lag die Zahl der Cloud-Kunden am Jahresende bei rund 3.000 – ein Plus von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

  • Tedward Quinn / Unsplash

Aus bekannten Gründen musste die Ricoh-Tochter Docuware ihre alljährliche User-Konferenz Docuworld in Berlin absagen, die eigentlich Ende April wie immer als Präsenzveranstaltung geplant war. Es blieb aber noch genügend Zeit, eine virtuelle Ersatzveranstaltung zu organisieren – mit den virtuellen Keynotes, einer Vorstellung des neuen Produkt-Releases Docuware 7.3 und einiger technischer Schulungs- und Trainings-Sessions. Sogar eine Rezertifizierung der Partner war dabei wie gewohnt möglich.

Die Eröffnung erfolgte durch Docuware-Geschäftsführer Max Ertl (verantwortlich für Vertrieb & Marketing) und David Mills, CEO Ricoh Europe. Es folgte die Keynote von Ertl und Dr. Michael Berger (verantwortlich für Produkte, Dienstleistungen und Finanzen). Themen waren News zum ECM-Markt und Trends bei Dokumenten-Management und Workflow-Automation in der Cloud sowie das aktuelle Produkt- und Service-Angebot, z. B. die Verbesserungen in Docuware 7.3. Die Keynote am 23. April von Michael Diemer (Chief Service Officer der EZB) stand unter der Überschrift „Führung im digitalen Zeitalter“.

Das Cloud-Geschäft wächst offenbar rasant. Laut Geschäftsführer Berger bedient Docuware mittlerweile Cloud-Kunden in 51 Ländern, vor allen Dingen in den USA (37 Prozent) und Deutschland (25 Prozent). Insgesamt hat die Zahl der Cloud-Kunden am Jahresende bei rund 3.000 gelegen – ein Plus von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Cloud als Sensor für die Corona-Folgen

Berger zufolge gab es Ende Dezember 2019 bereits 148.256 Cloud-User von Docuware-Lösungen, 61,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Auch für die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Tagesgeschäft der Docuware-Kunden sei die Cloud ein guter Sensor, sagte Berger – und untermauerte das durch einige Zahlen. Demnach gab es am 2. März insgesamt 65 Mio. Cloud-Request, am 31. März nur noch 42 Mio. Anfragen. Außerdem gab es 20 Prozent weniger Dokumentanforderungen und viel weniger Vorgänge als 2019.

Den Rückgang führte Berger darauf zurück, das Ende März zehn Prozent der Kundenunternehmen nicht mehr arbeiteten – und demzufolge 15 Prozent weniger Menschen die Cloud nutzten, denn einige Unternehmen arbeiten nur noch in reduziertem Umfang.

Insgesamt nimmt Berger die Corona-Pandemie aber wie jede vorherige Krise mit Optimismus und sieht sie durchaus auch als Change, weil sie ein weiteres Argument für die Digitalisierungsstrategien in den Unternehmen sei. Und Docuware sei durchaus erprobt im Umgang mit Krisen und Veränderungen; so habe man die Wiedervereinigung ebenso gemeistert wie die Jahr2000-Krise, den 11. September 2001, die weltweite Finanzkrise 2007, den Beginn der Cloud-Ära 2012 oder den Abschied von den Firmengründern im vergangenen Jahr.

Bildquelle: Docuware, Tedward Quinn / Unsplash

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