„Customer Data Deletion Management System“ als Schaltzentrale

DSGVO-Pflichten im Griff behalten

Mit der neuen PC-Software CDMS – kurz für „Customer Data Deletion Management System“ – können Unternehmen ihre Pflichten aus EU-DSGVO – insbesondere Artikel 17 (Recht auf Datenlöschung) und Artikel 18 (Recht auf Einschränkung der Datenverarbeitung) – rechtssicher und mit überschaubarem Aufwand erfüllen, verspricht Aylin Yildirim, Marketing-Managerin bei der Eschborner Impetus Unternehmensberatung GmbH.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

Viele Anwendungssysteme enthalten und verarbeiten in Unternehmen personenbezogene Daten: ERP-, Fibu-, HR- und CRM-Systeme ebenso wie Archiv oder Datensicherung. Kein Unternehmen wird wegen der DSGVO eine eigene Abteilung für manuelle Datensuche, Datenlöschung und Dokumentation einrichten. Dennoch bestehen bestimmte Pflichten. Am einfachsten werden diese mit einer zentralen Software erfüllt, die alle Vorgänge der Aufbewahrung, der Anonymisierung, Sperrung und Löschung personenbezogener Daten steuert und dokumentiert. Nur so lassen sich bei einem Audit alle Datenereignisse vollständig und über Systemgrenzen hinweg darstellen und dokumentieren.

Auch IBM i mit einbeziehen

Das CDMS erübrigt Umstrukturierungen und andere Neuanschaffungen in der IT, denn es ist mit jeder Unternehmens-Software kompatibel. Die Schnittstelle bilden CSV-Files, über die dann alle für das CDMS relevanten Daten bereitgestellt werden. Sollte für ein System der CSV-Export nicht möglich oder nicht gewünscht sein, lässt es sich über eine Middleware und den „Enterprise Service Bus“ anschließen. Beide Optionen sind auch für Anwendungen auf dem IBM-System Power i verfügbar.

Laut Yildirim ist CDMS skalierbar, kann also mit den Aufgaben bei der Umsetzung der DSGVO wachsen. Alle notwendigen Informationen werden in einem zentralen Repository gesammelt und verarbeitet; sie sind jederzeit behördentauglich aufrufbar und helfen bei der Überwachung und Dokumentation der Einhaltung von DSGVO-Vorschriften oder von Löschaufträgen bzw. -fristen (wie Legal Hold). Das verbessert die Datentransparenz und hilft bei der Dokumentations- und Nachweispflicht, zumal das enthaltene Kontrollsystem laut Marketing-Managerin Yildirim auditkonform ist.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

©2018Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok