ECM-Hersteller erwirbt Anteilsmehrheit an Codia Software

D.velop schärft Fokus auf digitale Verwaltungen

Die langjährige Kooperation zwischen der Codia Software GmbH und der D.velop AG, Gescher, wird mit dem Erwerb von weiteren gut 52 Prozent der Codia-Anteile durch den ECM-Hersteller auf ein neues Fundament gestellt. Mit dieser Maßnahme konnte D.velop den Gesellschaftsanteil an dem auf öffentliche Auftraggeber fokussierten Systemhaus auf nun 77,6 Prozent erhöhen.

Christoph Pliete, Vorstandsvorsitzender der D.velop AG (links) und Laurenz Stecking, Geschäftsführer der Codia Software GmbH.

Christoph Pliete, Vorstandsvorsitzender der D.velop AG (links) und Laurenz Stecking, Geschäftsführer der Codia Software GmbH

Lange Jahre agierte der Meppener eGovernment-Spezialist Codia als „Competence Center“ der münsterländischen Software-Schmiede D.velop für Kommunen, Städte, Länder und Universitäten und damit als erster Ansprechpartner für diese Klientel, wenn es um die Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse ging. Durch die Übernahme der Anteilsmehrheit will Christoph Pliete, der Vorstandsvorsitzende von D.velop, den Fokus auf digitale Verwaltungen weiter schärfen.

D.velop, zuvor im Besitz von 25,1 Prozent der Codia-Anteile, hält bereits seit der Vertragsunterzeichnung Ende März die Anteilsmehrheit. „Der Public Sektor ist seit langem ein strategischer Schwerpunkt unseres Geschäfts“, begründet Pliete die Investition. „Die profunde Marktkenntnis der Codia ist essenziell, um Kunden in diesem Bereich kompetent beraten und bei der Digitalisierung unterstützen zu können. Mit unserem Engagement untermauern wir die Bedeutung dieses Geschäftsbereichs und stellen unsere erfolgreiche Kooperation auch strategisch langfristig auf ein sicheres Fundament.“

Seit Gründung im Jahre 1999 wird Codia durch Laurenz Stecking als Geschäftsführer geführt. „Mit unseren Lösungen, die speziell auf die Digitalisierung von Verwaltungen ausgerichtet sind, bedienen wir schon seit Jahren den Markt der öffentlichen Auftraggeber“, erläutert Stecking. „Im Schulterschluss mit dem Hersteller D.velop, der über mehr als 25 Jahre ECM-Expertise verfügt und mehr als 7.900 Installationen aufweist, bieten wir unseren Kunden neben fachspezifischen Lösungen auch die Sicherheit und den Investitionsschutz, der in diesem sensiblen Bereich der Dokumentendigitalisierung notwendig ist.“

Codia betreut – direkt, aber auch indirekt – mehr als 200 Kunden und soll auch weiter wie bisher agieren, dabei aber „in noch engerer Abstimmung als zuvor“ neben ihren eigenen Lösungen auch auf das gesamte Portfolio der Dvelop AG zugreifen, „um zukünftig noch individueller auf spezifische Anforderungen der Kunden reagieren zu können“, wie es in der Presseinformation heißt. Der ECM-Spezialist macht seine Enterprise-Content-Services über Netzwerk aus rund 150 spezialisierten Partnern weltweit verfügbar. Die Produkte - on Premises auch bei IBM-i-Anwendern, in der Cloud oder im hybriden Betrieb – sind heute nach Firmenangaben branchenübergreifend bislang bei mehr als 7.900 Kunden mit über 1,8 Millionen Anwendern im Einsatz; etwa bei Tupperware, Eismann, Parker Hannifin, Nobilia, Schmitz Cargobull, Fingerhaus, DZ Bank oder das Universitätsklinikum des Saarlandes.

Bildquelle: D.velop

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