International einheitliche Fibu-Prozesse trotz national unterschiedlicher Vorschriften im Rechnungswesen
Durchgängige Prozesse dank Prozessintegration mit IT-Hilfe
In Ungarn müssen sich die Unternehmen auf einer zentralen Plattform der Finanzbehörde registrieren. An diese senden sie per Webservice ihre Ausgangsrechnungen, die dort auf steuerliche Konformität geprüft werden. Nach der Validierung kann die Rechnung an den eigentlichen Empfänger übermittelt werden.
Häfele, ein deutscher Hersteller von Möbel- und Baubeschlägen und seit mehreren Jahren Kunde des SAP-Partners FIS GmbH, setzt diese gesetzliche Vorgabe in Ungarn mit dem Integrationstool FIS/xee um – und zwar für den gesamten E-Invoicing-Prozess. Dies reicht vom Erzeugen der XML-Rechnung aus einem IDoc bis hin zu deren Versand per Webservice. Dabei wird auch der aufwendige Signatur- und Verschlüsselungs-Prozess zum sicheren Austausch der Daten umgesetzt, ebenso das anschließende Abrufen des Status der Validierung von der Plattform.
Der FIS-Kunde Sto SE, ein international aktiver Experte für Gebäudebeschichtungen aus Stühlingen in Baden-Württemberg, setzt zum Erzeugen der XML-Rechnung den AIF-Monitor der SAP ein. Zur Kommunikation mit der Behörde, inklusive der Statusrückmeldung an den AIF-Monitor, nutzt Sto aber FIS/xee.
Zum 1. Januar 2019 führt auch Italien einen E-Invoicing-Prozess ein. Hierfür realisiert FIS bereits erste Kundenprojekte, unter anderem bei Häfele und Sto. In Italien gestaltet sich der Prozess dabei noch komplexer als in Ungarn, da der Versand der Rechnungen zum Empfänger über die Plattform der Steuerbehörde abgewickelt wird und auch Eingangsrechnungen entsprechend berücksichtigt werden müssen.