ERP-Umstellung beim langjährigen SC/400-Anwender

Ebro rechnet mit Comarch

Mit der Einführung von Comarch ERP Enterprise hat sich Ebro Armaturen im Dezember 2011 gleichzeitig für die Auslagerung des Anwendungsbetriebs entschieden. Comarch hat dazu in seinem Rechenzentrum in Frankfurt am Main eine Systemumgebung für 230 ERP-Anwender geschaffen. Das Einführungsprojekt übernahm der Comarch-Partner Computer Komplett Steinhilber Schwehr.

Das Modell NSK, ein kompakter Schaltkasten zum Aufbau auf pneumatische Schwenkantriebe aus dem Portfolio von Ebro Armaturen

Seit mehr als 30 Jahren entwickelt, produziert und vertreibt Ebro Armaturen weltweit Antriebssysteme und Industriearmaturen. Ein Niederlassungsnetz gewährleistet die internationale Beratungsqualität, die das Hagener Unternehmen in Verbindung mit hochwertigen Produkten zu einem weltweit anerkannten Partner im internationalen Anlagenbau gemacht hat.

Mit der Einführung der neuen ERP-Anwendung Comarch ERP Enterprise (früher Semiramis) über den Partner Computer Komplett Steinhilber Schwehr wurde am 1. Juni die lange Jahre genutzte Steeb-Software SC/400 abgelöst. Der begleitende Outsourcing-Vertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren, in deren Verlauf auch die Tochterfirmen auf Comarch ERP Enterprise umgestellt werden, die in der Vergangenheit SAP Business One eingeführt hatten. Den Wartungsvertrag für SC/400 hatte Ebro übrigens bereits im Jahr 2008 gekündigt, Opens external link in new windowals die Wartungspolitik der Steeb-Mutter SAP hohe Wellen schlug.

Einen großen Einfluss auf das Design der Systemarchitektur haben die internationale Ausrichtung sowie das hohe Wachstum von Ebro Armaturen. Zuverlässigkeit, Fehlersicherheit, Datenintegrität und Flexibilität, gepaart mit einer hohen Ausfallsicherheit und geringen Wartungseinflüssen waren die Herausforderungen für die Systemarchitekten von Comarch.

Für die ERP-Lösung haben sie eine mehrschichtige IT-Umgebung konzipiert, die eine jährliche Verfügbarkeit von mehr als 99,8 Prozent gewährleisten soll. Dies entspricht einer ungewollten Systemunterbrechung von maximal 17,52 Stunden pro Jahr. Das gemeinsam ausgearbeitete Service Level Agreement (SLA) für Ebro Armaturen beinhaltet zudem Leistungsparameter für Systemwiederherstellungszeiten, maximale Ausfallhäufigkeiten, Datenwiederherstellungs- und Backupzeitpunkte. Daraus abgeleitet darf je Kalenderjahr das IT-System nicht häufiger als elfmal für 1,5 Stunden unerreichbar sein und dabei einen Datenverlust von nicht mehr als 30 Minuten vorweisen.

Die Systemumgebung wurde so entworfen, dass auch während der notwendigen Wartungszyklen die Gesamtperformance nie mehr als um 40 Prozent beeinträchtigt wird. Mit diesem Systementwurf kann die Internationalisierungsstrategie von Ebro Armaturen vollständig abgebildet und zukünftig ein Betrieb rund um die Uhr gewährleistet werden. Über die Vertragslaufzeit erwartet Ebro Armaturen aufgrund wachsender Anwenderzahlen einen stetigen Performance- und Leistungszuwachs, den die Architektur abbilden muss. Flexibel und schnell soll dank des gewählten IT-Designs auf zusätzliche Leistungs- und Systemanforderungen und eine erhöhte Anwenderanzahl reagiert werden können.

„Die Herausforderung bei diesem Projekt war nicht nur das Design und der Aufbau solch einer komplexen IT-Systemumgebung, sondern viel mehr die Berücksichtigung der vielen variablen Größen in Verbindung mit den hohen Leistungsansprüchen von Ebro Armaturen“, erklärt Michael Lehmann, Consulting Director für Comarch IT Services. „Kritisch war vor allem die Zeit, denn von der Vertragsunterzeichnung bis zum laufenden Betrieb durften nur acht Wochen vergehen. Inklusive Hard- und Softwarelieferung blieben für Aufbau, Installation, Konfiguration und Tests gerade einmal drei Wochen Zeit.“

www.comarch.de

www.computerkomplett.de

www.ebro-armaturen.com

©2020Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok