Gründer des Softwarehauses JD Edwards verstorben

Ed McVaney ist tot

Gründer der Softwareschmiede JD Edwards tot: C. Edward McVaney starb bereits am 4. Juni 2020 im Alter 79 Jahren.

Ed McVaney gründete zwei ERP-Hersteller: 1977 JD Edwards und 2016 Nextworld

Zusammen mit seinen Mitstreitern Dan Gregory und Jack Thompson gründete McVaney 1977 den ERP-Hersteller JD Edwards, der mit seinem ERP-System World auf der AS/400 reüssierte und später mit dem Nachfolger Enterprise One auch andere Plattformen adressierte. Beide Produkte sind heute noch im Einsatz.

Ed McVaney sorgte dafür, dass J.D. Edwards von drei auf über 5.200 Mitarbeiter in über 107 Ländern wuchs, bevor er sein Unternehmen schließlich im Jahr 2003 für 1,8 Mrd. Dollar an den Software-Konzern Peoplesoft verkaufte, der selbst wiederum im Januar 2005 von der Oracle Corporation übernommen wurde.

Im Jahr 2016, fast anderthalb Jahrzehnte nach dem Verkauf von JD Edwards, gründete McVaney mit einigen Experten aus JD-Edwards-Zeiten das Cloud-ERP-Haus Nextworld, das von seiner Tochter Kylee geleitet wird. Kylee McVaney will nun auch in Europa aktiv werden und hat zu diesem Zweck am 20. Juli ein Reseller-Agreement mit dem holländischen ERP-Dienstleister Steltix geschlossen – ebenfalls ein alter Bekannter aus JD-Edwards-Zeiten. Steltix ist nach wie vor auch Oracle-Partner und hatte erst am 1. Juli den Geschäftsbereich „JD Edwards“ der Essener Centric IT Solutions GmbH erworben.

Bildquelle: Nextworld

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