Sihl optimiert die Supply-Chain über alle ERP-Grenzen hinweg

Ein globales Werk

Global agierende Unternehmen, die wie die Sihl-Gruppe nicht organisch, sondern über Merger & Akquisitionen gewachsen sind, müssen ihre ERP-Systeme nicht vereinheitlichen, um die Prozesse zwischen den einzelnen Standorten zu optimieren.

Das Sihl-Lager in Bern

Ein Blick in das Sihl-Lager in Bern

Eine organisatorische Herausforderung ist die mehrstufige Produktion an den drei Standorten in Europa und USA mit unterschiedlichen Rezepturen, die in vielen langen Stücklisten hinterlegt sind. Ein neuer Bedarf an Endprodukten löst folglich viele Bedarfe in der Beschaffung und vorgelagerten Produktion aus – und dies werksübergreifend.

Eigenständige IT-Systeme

Bisher agierten die Standorte weitestgehend eigenständig – und pflegten im Grunde nur Kunden/Lieferantenbeziehungen, die einzig und allein über das Bestellwesen via ERP-System gehandhabt wurden. Es gab über die Standorte hinweg folglich wenig Trans­parenz bei den globalen Beständen.

Zwar konnten über das jeweilige ERP-System am Standort die Bestände aggregiert werden. Es bestand aber nicht die Möglichkeit, eine Transparenz bezüglich der Fertig- und Halbfabri­kate sowie Chemikalien herzustellen. Auch deshalb wurde die Produktion einzelner Artikel vergleichsweise unkontrolliert und eher nach Augenmaß und Bauchgefühl zurück- oder hochgefahren, weil genaue Bestandsinformationen und exakte Planbedarfe fehlten.

Für eine einheitliche ERP-Lösung hätte man allerdings zwei von drei Systemen aufgeben müssen. Das hätte immense Change-Management-Prozesse ausgelöst und Standorte über Monate oder gar Jahre stark belastet. Entschieden hat man sich deshalb für den Einsatz der Supply-Chain-Management-Systems Diskover SCO der SCT GmbH, das an alle drei ERP-Lösungen andockt, um die Planungs- und Dispositionsmethoden zu vereinheitlichen. Das geht deutlich schneller, kostet nicht so viel und liefert zudem auch noch exaktere Daten. Nun wird der gesamte Bedarf mit Diskover auf Basis einer täglich aktualisierten Bedarfsprognostik global disponiert – und dann gehen die Planbedarfe wieder an die ERP-Systeme zurück.

Über die Sihl-Gruppe

Sihl ist ein international aktiver Hersteller von Medien für den weltweit schnell wachsenden Digital-Druck-Markt – vom Fotopapier über Tapeten und Kunstdruckmedien bis hin zu Tickets, Etiketten und Verpackungen. Dazu kommen innovative, prozessunterstützende Dienstleistungen; hieran arbeiten täglich weltweit über 450 Mitarbeiter an den Hauptstandorten in Bern, Düren und Fiskeville bei Boston/USA. 2018 erzielte Sihl 125 Mio. Euro Umsatz und lieferte über 60.000 Sendungen an über 1.000 Kunden weltweit.

Bildquelle: Sihl

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