Logistiker TST setzt auf anpassungsfähige IT

Ein Software-Bypass für mehr Wachstum

Beim Industrie- und Fertigungslogistikexperten Trans Service Team (TST) aus Worms stellt die Software Active M-ware sicher, dass zusätzliche Warenmengen und neue Kunden jederzeit in die Logistikprozesse integriert werden können. Sie wird über das Rechenzentrum des Herstellers Active Logistics bereitgestellt, der im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft mittelfristig die gesamte IT für TST betreiben soll.

  • Die Trans Service Team GmbH wurde im Jahr 1990 von Frank Schmidt gegründet.

  • Das inhabergeführten Familienunternehmen TST in Worms verfügt über einen eigenen Fuhrpark mit 100 ziehenden Einheiten und 300 Aufliegern.

  • Michael Küppers, Sprecher der TST-Geschäftsführung: „Die IT muss sein wie wir: anpassungsfähig.“

  • Für ausreichende Rechnerleistung bei der Lagerverwaltung von TST sorgt Active Logistics mit hochverfügbaren Server von IBM.

  • Active M-ware steuert die Lagerprozesse bei TST – wie hier z.B. die Kommissionierung.

„Wir wollen uns nicht durch vorhandene IT-Kapazitäten oder unbewegliche IT-Lösungen in unserem Wachstum bremsen lassen“, formuliert Michael Küppers, Sprecher der TST-Geschäftsführung seine Grundanforderung an die Flexibilität von IT-Systemen. Das Tempo, mit dem der Wormser Logistiker expandiert, liefert die Taktzahl für den externen IT-Partner. Innerhalb von zwei Jahren hat das auf Industrie- und Fertigungslogistik spezialisierte Unternehmen die Zahl seiner Standorte in Europa von 10 auf 31 Logistikzentren erweitert.

Unterstützt wurde die Integration der neuen Standorte durch die Lagerverwal-tungssoftware M-ware sowie ebenfalls von Active Logistics bereitgestellte Hard-ware. „Wir liefern unseren Kunden individuell auf ihre jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittene Logistiklösungen. Diese Flexibilität muss auch unsere IT abbilden können“, betont Küppers, der an starrer Standardsoftware aus diesem Grund nicht interessiert ist. „Die IT muss sein wie wir: anpassungsfähig.“

Küppers hatte letztlich die Wahl, entweder die eigene EDV-Abteilung aufzu-stocken und in neue IT-Kapazitäten zu investieren oder einen externen Partner hinzuzuziehen. Die 2011 gefällte IT-Entscheidung für den IT-Dienstleister auf Active Logistics machte sich mehrfach bezahlt: Während die zehn IT-Experten bei TST mehr Zeit zur individuellen IT-Betreuung der vorhandenen Kunden gewinnen, wird das stark wachsende Neukundengeschäft über externe Kapazitäten abgesichert. „Durch die hohe Anpassungsfähigkeit, sprich Parametrisierbarkeit von Active M-ware, können wir individuelle Lösungen für neue Kunden sehr schnell abbilden“, resümiert Küppers.

Active M-ware, gemeinsam mit einer anderen Softwarelösung zur Steuerung der Lagerprozesse bei TST im Einsatz, wird im Rechenzentrum des Herstellers in Niederaula betrieben. So waren weder Investitionen in zusätzliche Server nötig noch entstanden Folgekosten für Sicherheit, Wartung und Energie. Für ausreichende Rechnerleistung sorgt Active Logistics mit Hilfe hochverfügbarer Server von IBM; ein „24/7“-Rund-um-die-Uhr-Service wird ebenso gewähr-leistet wie eine vertraglich garantierte Systemverfügbarkeit von 99,5 Prozent.

Ein Vorteil der externen Rechnerlösung liegt in dem variablen Abrechnungs-modell: Nur tatsächlich abgerufene Leistung wird am Monatsende bezahlt. Weil über das Rechenzentrum auch der elektronische Datenaustausch von fünf Speditions-Kooperationen sowie mehr als 1.000 Logistikdienstleistern und Verladern abgewickelt wird, profitieren TST-Neukunden davon, dass die von großen Verladern geforderte Datenanbindung oft über bereits vorhandene Schnittstellen besteht und nicht gesondert eingerichtet werden muss.

Mittlerweile werden in Niederaula rund 850 verschiedene EDI-Formate verarbeitet. „Die problemlose Anbindung wirkt für TST wie ein datentechnischer Bypass“, so Küppers. „Unser Wachstum konnten wir über das Rechenzentrum uneingeschränkt abbilden.“ Gegenwärtig arbeiten bei TST rund 130 bis 160 Personen mit den Lösungen von Active Logistics.

Das in Niederaula beheimatete Rechenzentrum mit Fokus auf die Logistik- und Speditionsbranche besteht seit 1990 und wurde 2001 von Active Logistics GmbH übernommen. Derzeit werden dort von 74 Mitarbeitern mehr als 13.000 Hostanwender an über 1.500 Standorten in Europa betreut. Pro Jahr werden in Niederaula über 45 Millionen Sendungen verarbeitet. Damit gilt das RZ als größtes unabhängiges Zentralarchiv für Speditionsbelege, mit einem Datenbestand von mehr als 100 Millionen Dokumenten.

Die im Jahr 1990 von Frank Schmidt gegründete Trans Service Team GmbH – kurz TST – bildet mit ihren Dienstleistungen alle Stufen der Industrie- und Fertigungslogistik ab. An 31 Standorten beschäftigt TST rund 2.200 Mitarbeiter, die einen Jahresumsatz von rund 120 Mio. Euro erwirtschaften. Der Sitz des inhabergeführten Familienunternehmens befindet sich in Worms. TST verfügt über einen eigenen Fuhrpark mit 100 ziehenden Einheiten und 300 Aufliegern.

www.active-logistics.com

www.trans-service-team.com

Bildquelle: KfdM

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