Lagerführungssystem für Frigosuisse

Eiskalte Effizienz

Die schweizerische Frigosuisse AG bietet ihren Kunden ein Rundum-sorglos-Paket: Der Tiefkühllogistiker übernimmt am Standort Möhlin die gesamte temperaturgeführte Logistik für Lebensmittel – vom Wareneingang über die Kommissionierung bis zur Feindistribution.

Förderanlage im Hochregallager von Frigosuisse

Über eine Förderanlage wird die Ware direkt aus dem Hochregallager zur Sortieranlage geleitet. Entsprechend den hinterlegten Auftragsdaten ordnet die Software die Kartons barcode-gesteuert den jeweiligen Kunden zu.

Die komplexen Prozessabläufe im Lager bildet Frigosuisse mit dem Lagerführungssystem LFS.wms von Ehrhardt + Partner ab. Diese Software steuert nicht nur sämtliche manuellen und automatischen Lagerbereiche, sondern war auch einfach an die vorhandene IT-Umgebung anzubinden. Darüber hinaus können damit kundenindividuelle Anforderungen wie das mehrstufige Cross-Docking, die Reseller-Abwicklung und ein spezielles Gewichtshandling abgedeckt werden.

Frigosuisse versorgt vom Standort Möhlin aus die gesamte Schweiz mit Kühl- und Tiefkühlprodukten. In den automatisierten Hochregallagern des Anbieters temperaturgeführter Logistikservices stapeln sich mehr als 30.000 Paletten mit Backwaren, Speiseeis, Fleisch, Gemüse, Seafood und weiteren Produkten – und das bei konstanten eisigen –26° C.

One-Stop-Shopping

Das Unternehmen verfolgt das Konzept des One-Stop-Shoppings: Für seine Mandanten – egal ob kleine Metzgerei oder Nahrungsmittelkonzern – übernimmt Frigosuisse alle logistischen Aufgaben – von der Verzollung der Ware bis hin zum Versand ganzer Paletten oder einzelner Kartons. Der hohen Anzahl von Mandanten mit unterschiedlichsten Ansprüchen und der Komplexität der logistischen Prozesse war die bisher eingesetzte Lösung nicht länger gewachsen. Deshalb entschied sich der Tiefkühllogistiker für die Einführung der neuen Lagerführungssoftware.

Gelagert wird die Ware unter anderem in zwei automatisierten Hochregallagern mit integrierten Laufgängen für die Kommissionierung. Über eine Förderanlage wird die Ware direkt aus dem Hochregallager zur Sortieranlage geleitet. Entsprechend den in LFS.wms hinterlegten Auftragsdaten ordnet diese die Kartons barcode-gesteuert den jeweiligen Kunden zu.

Eine Herausforderung stellten die vielen individuellen Kundenprozesse dar, die in der Lagersoftware abgebildet werden mussten. Dazu zählen das Prinzip des mehrstufigen Cross-Dockings, die Reseller-Abwicklung sowie ein spezielles Gewichtshandling zur Erfassung, Führung und Ermittlung von Kartongewichten auf Netto-, Tara- und Bruttobasis. Zudem garantiert LFS.wms durch die integrierte Temperaturzonenverwaltung die Einhaltung der Kühlkette.

Softwaregesteuerte „Batch-Bildung“

Ein Vorteil ist die softwaregesteuerte „Batch-Bildung“ von Aufträgen zu Kommissionierwellen; allein das bringt Frigosuisse eine Effizienzsteigerung in der Arbeitsvorbereitung der Kommissionierung von fünf bis zehn Prozent, zumal LFS.wms mit der von Frigosuisse verwendeten Zollsoftware, dem Tourenmanagementsystem sowie dem Abrechnungsprogramm kommunizieren kann. Da Frigosuisse auch Transportdienstleistungen anbietet, musste zusätzlich der ASTAG GU – eine schweizerische Tarif- und Entfernungstabelle für die Berechnung von Frachtkosten – in die Lagersoftware integriert werden.

Die gesetzeskonforme Umsetzung der Lebensmittelvorschriften wird in Zusammenarbeit mit den Kunden umgesetzt; die Rückverfolgbarkeit der Waren stellt dabei ein zentrales Element dar und muss fortwährend gewährleistet sein. Dank des hohen Parametrisierungsgrades der Software ist der Tiefkühllogistiker in der Lage, jedem Kunden eine maßgeschneiderte Lösung anzubieten.

Bildquelle: Additiv PR GmbH

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