Tüv Süd und IBM vereinbaren Kooperation

Entwicklung neuer Geschäftsmodelle

Der Tüv Süd will gemeinsam mit IBM innovative, digitale Dienstleistungen und Geschäftsmodelle entwickeln.

Die Kooperationspartner (v.l.n.r.): Stephan Osthues, Digital Strategy Leader IBM GBS DACH, IBM-Geschäftsführer Stefan Lutz, Prof. Dr.-Ing. Axel Stepken, Vorsitzender des Vorstandes der Tüv Süd AG, und Dr. Dirk Schlesinger, Chief Digital Officer beim Tüv Süd.

Technologie benötigt Industrie- und Fachexpertise, um Kundenbedürfnisse erfüllen zu können – ohne Technologie bleiben viele Kundenbedürfnisse unerfüllt. Unter diesem Motto entwickeln die beiden Partner nun gemeinsam datenbasierte Dienstleistungen und Geschäftsmodelle, in die beide ihr spezifisches Wissen und Kompetenzen einbringen: Tüv Süd mehr als 150 Jahre Erfahrung bei der Inspektion, Zertifizierung und Prüfung von Produkten und Anlagen, IBM die Kombination aus Grundlagenforschung, Technologie- und IT-Betriebskompetenz sowie Beratungserfahrung.

„Diese Kooperation ist ein wichtiger Schritt für die weitere Digitalisierung unseres Unternehmens und unseres Geschäfts“, betont Dr. Dirk Schlesinger, Chief Digital Officer von Tüv Süd, dass die Partner „hervorragend“ zueinander passen: Beide handeln global und stehen für eine lange Innovations-Historie.

Erstes Projekt: Das „Data Trust Center“

Mit dem Data Trust Center ist das erste gemeinsame Projekt der beiden Partner bereits gestartet. „Das Data Trust Center soll als ‚Treuhänder‘ einen sicheren, neutralen und diskriminierungsfreien Zugang zu den Daten moderner und insbesondere hochautomatisierter Fahrzeuge schaffen“, sagt Patrick Fruth, CEO Division Mobility von Tüv Süd. Zu diesem Zweck können die Daten von verschiedenen Fahrzeugherstellern auf der Plattform neutral gesammelt und Dritten wie Dienstleistern, Versicherern oder Behörden zur Verfügung gestellt werden.

Voraussetzung für die Nutzung der Daten durch Dritte ist die Freigabe durch Fahrzeugbesitzer btw. die Autorisierung durch Fahrzeughersteller. Die Sicherheit und Vertraulichkeit von Datenspeicherung, -verarbeitung und -transport sowie die Einhaltung aller Datenschutzbestimmungen soll durch die Sealed-Cloud-Technologie von der im August 2017 erworbenen Tüv-Tochter Uniscon sichergestellt werden. Dadurch wird laut Fruth gewährleistet, dass selbst der Plattformbetreiber keinen Zugriff auf unverschlüsselte Daten hat, die von den Anwendern auf seiner Plattform gespeichert und verarbeitet werden.

Stefan Lutz, IBM-Geschäftsführer für den Bereich Unternehmensberatung, will im Rahmen des gemeinsamen Engagements ein Konzept für den Aufbau und Betrieb eines künftigen DatasTrust Centers entwickeln und „mit Beratungsleistungen zur Strategie und Geschäftsmodellentwicklung sowie zum Aufbau der IT-Architektur“ unterstützen.


Bildquelle: Tüv Süd AG



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