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Equinix-Rechenzentren weiter vernetzt

Equinix, ein kalifornischer Anbieter von Interconnection- und RZ-Services mit Präsenz in Frankfurt am Main, entwickelt seine globale IT-Plattform weiter: Ab sofort sind alle „International Business Exchange“ oder kurz IBX genannten Rechenzentren direkt, physisch und virtuell miteinander vernetzt.

Das IBX-Rechenzentrum in Singapur

Das IBX-Rechenzentrum in Singapur

Die neue Verbindung zwischen den einzelnen Metros wird durch Equinix Cloud Exchange Fabric – ehemals (Equinix Cloud Exchange, ECX) – realisiert. ECX bietet seit dem Jahr 2014 virtualisierte, private und direkte Verbindungen zu den weltweit größten Clouds. Mit dieser neuen Ankündigung will Equinix ECX von einer Plattform für Cloud-Konnektivität zu einem Multi-Purpose-Interconnection-Exchange weiterentwickeln, der es für Unternehmen einfacher macht, Interconnection mit Kunden, Partnern und Lieferanten umzusetzen.

Künftig kann sich jeder Kunde von Equinix bei Bedarf mit den anderen 9.500 Equinix-Kunden weltweit verbinden – unabhängig von ihrem eigenen Standort. In den kommenden Monaten will der Provider zudem eine Reihe von Initiativen bezüglich Reichweite, Konnektivität und Services bekannt geben, die Kunden neue Möglichkeiten für die schnelle Skalierung ihres Digitalgeschäftes eröffnen. So soll z.B. die Reichweite des „Internet Exchange“ auf neun weitere Städte in der EMEA-Region und in Amerika ausgebaut werden, darunter Amsterdam, Dublin, Frankfurt, London, Manchester, Mailand und Stockholm. Der Ausbau ist noch für Ende 2017 und Anfang 2018 geplant.

Über Ballungsgebiete hinaus

„Bis dato hat Equinix Rechenzentren betrieben, die innerhalb ihrer Ballungsgebiete stark verbunden sind“, kommentiert Eric Hanselman, Chief Analyst, 451 Research die Ankündigung. Jetzt sei man auf dem Weg, die globale Plattform vollständig zu vernetzen. Unternehmen könnten sich dadurch direkt physisch oder virtuell mit Kunden, Lieferanten und Partnern, aber auch zwischen ihren eigenen Präsenzpunkten verbinden – von jedem Equinix-Standort aus.

Die neue Verbindung zwischen den einzelnen Metros wird durch Equinix Cloud Exchange Fabric realisiert. ECX Fabric baut auf der Technologie des „Software Defined Networks“ (SDN) auf, wodurch die Kunden Teile ihrer eigenen Infrastruktur über verschiedene Equinix-Standorte hinweg relativ einfach miteinander oder mit der Infrastruktur anderer Kunden von Equinix verbinden können. Über ein Interface können sie dabei ihre eigenen Verbindungen zu Partnern, Kunden und Lieferanten individuell anpassen – etwa mit Blick auf die Bereitstellung über Portale oder APIs in Echtzeit, Pay-as-you-go-Abrechnungsmodelle und die Beseitigung von Störungen.

ECX Fabric an immer mehr Standorten

ECX Fabric ist ab sofort an allen ECX-Standorten in Nordamerika und in der EMEA-Region verfügbar – auch in Amsterdam, Frankfurt, London, Paris, Stockholm und Zürich. Schon Anfang 2018 soll ECX Fabric in sieben weiteren Metros in Nordamerika und Europa zur Verfügung stehen (Denver, Düsseldorf, Genf, Helsinki, Miami, Mailand und München). Im Jahr 2018 folgt die Ausweitung auf die APAC-Region (Hongkong, Melbourne, Osaka, Singapur, Sydney und Tokio).

Dieser Ausbau ermöglicht jedem Equinix-Kunden, die eigene globale Infrastruktur noch effizienter miteinander zu vernetzen und Verbindungen zu den mehr als 1.000 Kunden von ECX Fabric aufzubauen. Dazu gehören einige der weltweit größten Unternehmen, Cloud Service Provider (wie Alibaba Cloud, Amazon Web Services, Google Cloud Platform, IBM Cloud, Microsoft Azure und Oracle Cloud) sowie SaaS Provider (wie Salesforce, SAP und Servicenow).

Die Verbindung zwischen einzelnen Metros über die 190 aktuell IBX-Rechenzentren ermöglicht es Unternehmen, künftig ihr gesamtes digitales Ökosystem neue wie die Kunden und Partner bei Bedarf über eine einzige Verbindung zu erreichen. Die Zugänge zu vielen wichtigen Cloud-Providern innerhalb einer oder mehrerer Metros erlauben den Aufbau georedundanter Multi-Cloud- und Hybrid-Cloud-Architekturen. Zum anderen ermöglicht dies auch Verbindungen zwischen dezentralen „Points of Presents“ eines Kunden für die Umsetzung verteilter Anwendungen und die steigenden Herausforderungen im Zusammenhang mit „Big Data“.

Skalierbarkeit und Sicherheit unter einen Hut gebracht

Equinix will so die schnelle Skalierbarkeit in einer Umgebung von außergewöhnlicher physischer Sicherheit ermöglichen. Gleichzeitig bieten direkte Verbindungen zwischen strategischen Partnern – vorbei am öffentlichen Internet – große Sicherheitsvorteile. Auch für Service-Provider gibt es Vorteile: Über private Verbindungen, die eine konsistentere Nutzererfahrung bieten, können Cloud-Provider ihre Reichweite künftig unkompliziert ausweiten. Netzwerk-Provider werden die Möglichkeit haben, sich in weiteren Metropolen einfacher mit geodiversen Cloud-Zugängen zu verbinden. Außerdem werden sie Netzwerkverbindungen zu Zielorten herstellen können, an denen sie bisher über keine physische Präsenz verfügen.

Der „Internet Exchange“ von Equinx vereinfacht es für die treibenden Akteure des Internet-Traffics (wie ISPs und Content-Provider), ihren effektiv Traffic zu „peeren“ und ihre Geschäftstätigkeiten global auszubauen. Der Internet-Exchange-Anbieter überträgt schon heute nach eigenen den meisten Traffic (mehr als 7.500 Gbps weltweit in Spitzenzeiten) weltweit (in 31 Metros in Amerika, EMEA und APAC).

Equinix will in wichtigen Märkten weiterhin mit anderen Internet-Exchanges zusammenarbeiten, wie zum Beispiel DE-CIX, AMS-IX, LINX, TorIX und JPNAP. Gleichzeitig will das Unternehmen einen „Internet Exchange“-Service anbieten, um eine weltweit einheitliche, alternative Internet-Exchange-Plattform zu bieten.

Bildquelle: Equinix

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