Erich Gerber, der neu ernannte „Chief Revenue Officer“ von Temenos.
Der Genfer IBM-Partner Temenos steigerte den Umsatz 2021 zwar gegenüber dem Vorjahr um neun Prozent auf 967 Mio. Dollar, blieb aber unter dem von 2019. Das bereinigte operative Ergebnis stieg 11 Prozent auf 356,8 Mio. Dollar, blieb wie der Umsatz leicht hinter den Erwartungen der Analysten zurück – und am unteren Ende der von Temenos zuvor ausgegebenen Guidance.
Um die ehrgeizigen Ziele bis 2025 erfüllen zu können, wurde deshalb eine neue Stelle geschaffen und das „Executive Committee“ mit der Ernennung von Erich Gerber zum Präsidenten und „Chief Revenue Officer“ verstärkt. Gerber kommt von Tibco Software, wo wir ihn als „Senior Vice President EMEA & API“ erst jüngst zur Unternehmensstrategie interviewt hatten. Er soll dafür sorgen, dass die Expansion in neue Marktsegmente und Regionen beschleunigt und skaliert werde, heißt es in der Pressemitteilung. Seine Zielvorgabe sei es, neue Umsätze durch Partnerschaften zu generieren und die Präsenz bei großen Tier-1/-2-Banken zu erhöhen.
Laut Temenos verfügt Gerber über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Leitung von Vertriebsorganisationen für große Technologieunternehmen. Bei Tibco war er in den letzten 13 Jahren in verschiedenen Führungspositionen tätig, u.a. auch als Vice President Global Sales Operations and Transformation in den USA. Vor seiner Zeit bei Tibco war Gerber für Bea Systems, Ixos und BMC Software tätig.
CEO Chuard lobt Gerber als jemanden, der in der Vergangenheit erfolgreiche Übergänge zum Abonnementvertrieb geleitet habe und es verstehe, bei dieser Veränderung die Werte ins Gleichgewicht zu bringen. „Mit den von ihm geleiteten Vertriebs-, Geschäfts- und Partnerteams werden wir unsere Vertriebsanstrengungen beschleunigen und unsere Reichweite in neuen Märkten und Segmenten durch die Stärke unserer offenen Plattform für Composable Banking ausbauen“, lässt sich Chuard in der Presseinformation zitieren. Er werde „von unschätzbarem Wert sein, wenn wir traditionelle Banken bei der Modernisierung ihrer Altsysteme unterstützen und es noch nicht etablierten Anbietern ermöglichen, mit unserer Cloud-Technologie schnell zu skalieren“.
Bildquelle: Temenos