Hinterlüftete Fassade für Langlebigkeit
IT-Leiter Bruno Nagy schätzt die Kommunikation mit Comarch „auf Augenhöhe. Es ist ein Geben und Nehmen – und man versteht sich.“
Mit einer Produktionszeit von jährlich 338.400 Minuten für 3 Millionen Pakete und 372.000 Paletten, die von zwei Linien kommen, ist die Anforderung an die Planung und Logistik sehr hoch. Dass nur 18.000 Palettenplätze zur Verfügung stehen und ca. 80 Prozent Just-in-Time produziert wird, macht ersichtlich, welche Anforderungen an die gesamten Prozesse und ihre Verfügbarkeit gestellt werden. All dies meistert heute Flumroc mit Comarch ERP, das seit 2008 mehrere Einzel-Applikationen abgelöst hat.
Flumroc setzt mittlerweile nahezu alle Frameworks von Comarch ERP ein. Anfang 2015 ging wie geplant auch Comarch Financials live. Auf dem zentralen Power-System i laufen Comarch ERP, Comarch BI und die elektronische Verzollung für den Export; die Stammdaten werden vom ERP-System an die Schnittstelle übertragen und direkt an die Zollverwaltung geschickt.
Damit konnte eine entscheidende Optimierung der Unternehmensprozesse in Produktion, Vertrieb und Logistik erreicht werden. „Aufgrund der vernetzten Frameworks haben wir innerhalb von Comarch ERP jederzeit einen Überblick über aktuelle Bestände des Lagers, was bestellt und was produziert werden muss und vor allem was an den Kunden raus geht“, berichtet IT-Leiter Bruno Nagy. „Wir sind einfach dynamischer geworden, was die Kundenwünsche anbelangt.“
Das BI-Modul liefert beispielsweise jederzeit die richtigen Kennzahlen für das Management. „Wir sehen, welche Artikel gut laufen, welche Produkte gepusht werden müssen oder auch wie wir gegenüber dem Budget im Kurs stehen“, nennt Nagy einige Vorteile. Sehr viel laufe automatisch, denn das ERP-System gebe z.B. vor, wo Materialien entnommen oder eingeräumt werden müssen. So ist die Inventur heute jederzeit revisionskonform.
Jetzt plant Nagy einen weiteren Rückbau von Modifikationen an der Standardsoftware – und den Release-Wechsel zur neuesten Version von Comarch ERP. Zudem sollen die 25 Außendienstmitarbeiter integriert werden.
Bildquelle: Flumroc AG